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Ein globaler Standard, um Trinkwasser zu schützen und es auch in Zukunft zur Verfügung zu haben – das ist der AWS-Standard, ein Zertifikat der Alliance for Water Stewardship. Nestlé Waters mit ihren knapp einhundert Werken arbeitet eng mit dem AWS zsuammen. Bis zum Jahr 2025 werden wir alle unsere Werke nach dem AWS-Standard zertifiziert haben.

Was ist der AWS-Standard?

Die Alliance for Water Stewardship (AWS) ist im Jahr 2014 von führenden Industrieunternehmen, staatlichen Einrichtungen, wissenschaftlichen Institutionen und renommierten Umweltschutzorganisationen wie «The Nature Conservacy» und «World Wildlife Fund» ins Leben gerufen worden. Er ist der weltweit erste internationale Standard, der den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser anhand sozialer, umweltbezogener und ökonomischer Kriterien misst. Diese Faktoren umfassen geografische und sozioökonomische Aspekte, wie die Auswirkungen auf benachteiligte Gemeinden mit Schwierigkeiten beim Zugang zu Wasser, die Umweltqualität an wasserbezogenen Standorten wie Sümpfen und die Frage, ob das Wasser in einer Weise bewirtschaftet wird, die einen positiven wirtschaftlichen Nutzen bringt.

Zusammenarbeit rund um das Werk

Dies bedeutet, dass eine Anlage nicht nur nach ihrem Wasserverbrauch und ihrer Effizienz innerhalb ihrer vier Wände beurteilt wird, sondern auch danach, wie die Betreiber mit anderen Wassernutzern und Stakeholdern rund um die Anlage zusammenarbeiten. Diese Beziehungen bestimmen die gemeinsamen Wasserprobleme und wasserbezogenen Risiken und fördern die Möglichkeiten der Zusammenarbeit für ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Wassermanagement.

Video Alliance for Water Stewardship

 

Wie läuft die Zertifizierung ab?

Während des jüngsten Zertifizierungsverfahrens für die Nestlé Waters-Fabrik in Sacramento, Kalifornien, untersuchten die Auditoren beispielsweise die Auswirkungen der Anlage auf das gesamte südamerikanische Grundwasser-Subbecken von 734.000 Hektar. Dies beinhaltete Treffen mit der örtlichen Wasserbehörde, das Angebot von Werksbesichtigungen zur Verbesserung der öffentlichen Aufklärung, die Implementierung von Instrumenten zur Steigerung der Wassereffizienz und des Wasserschutzes sowie die Zusammenarbeit mit den kommunalen Stiftungen bei Aufräumarbeiten und Wohltätigkeitsveranstaltungen.

Nestlé Waters wird zertifiziert

Nestlé Waters wird Zusammenarbeit mit der Alliance for Water Stewardship-Initiative (AWS) weiter ausbauen und alle Werksstandorte auf der ganzen Welt werden bis 2025 nach diesem Standard zertifiziert. Für über zwanzig seiner Werke hat Nestlé Waters bereits ein AWS-Zertifikat erhalten:

  • Sheikhupura, Pakistan
  • Islamabad, Pakistan
  • Ontario, Kalifornien/USA
  • Sacramento, Kalifornien/USA
  • Livermore, Kalifornien/USA
  • Cabazon, Kalifornien/USA
  • Los Angeles, Kalifornien/USA
  • Allentown East, Pennsylvania/USA
  • Allentown West, Pennsylvania/USA
  • Mecosta, Michigan/USA
  • Hope, Kanada
  • Vittel, Contrexeville/Frankreich
  • Santo Rosalia, Agrigent/Italien
  • Dashan, China
  • Ayutthaya, Thailand
  • Surat, Thailand
  • Korpi, Griechenland
  • Santa Maria, Mexiko
  • Ain Zhalta, Libanon
  • Falougha, Libanon
  • Long An, Vietnam

 

Ein strategisches Bekenntnis

Adrian Sym, CEO von AWS, sagt dazu: «Das strategische Bekenntnis von Nestlé Waters zur Umsetzung des AWS-Standards ist beispielhaft, es zeigt die Bedeutung der gemeinschaftlichen Verantwortung und den wirtschaftlichen Mehrwert eines verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser. Über unsere weltweite Mitgliederbasis werden wir auch andere wichtige Unternehmen dazu aufrufen und sie dabei unterstützen, dem Beispiel von Nestlé Waters zu folgen und durch die Umsetzung des AWS-Standards einen substantiellen und unabhängig überprüfbaren Beitrag zu unseren gemeinsamen Herausforderungen in Bezug auf Wasser zu leisten.»

Das strategische Bekenntnis von Nestlé Waters zur Umsetzung des AWS-Standards ist beispielhaft. Adrian Sym, CEO von AWS

Dies ist ein wichtiger Schritt im Rahmen von Nestlé Waters‘ Verpflichtung für einen verantwortungsbewussten und gemeinschaftlichen Umgang mit Wasser (Water Stewardship). Durch die Zertifizierung sollen gemeinsame Herausforderungen in den Wassereinzugsgebieten gezielt angegangen und die Nachhaltigkeit von Wasserressourcen gesichert werden. Der Chef von Nestlé Waters, Maurizio Patarnello, sagt dazu: «Die Zusammenarbeit mit AWS ist für uns ein wichtiger Schritt, noch enger mit den lokalen Gemeinschaften im Umfeld unserer Standorte zusammenzuarbeiten und die Nachhaltigkeit von lokalen Wasservorkommen zu sichern. Indem wir den AWS-Standard auf breiter Basis umsetzen, wollen wir den Weg für eine gemeinsame Verantwortung für Wasser ebnen und zeigen, dass eine effektive Zusammenarbeit für die Zukunft des Wassers möglich ist.»

Der strenge Prozess bis hin zur AWS-Zertifizierung untermauert das kontinuierliche Engagement von Nestlé Waters für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Die Fortschritte der zertifizierten Werke im Hinblick auf die 30 Hauptkriterien des AWS-Standards werden von unabhängigen Zertifizierungsinstitutionen überprüft.

So schützt Nestlé die Quellen

 

Nestlé Waters engagiert sich bereits seit 25 Jahren für langfristige und gemeinschaftliche Lösungen, sowohl auf Ebene der Werke als auch in den Wassereinzugsgebieten, um die Quantität und Qualität der lokalen Wasserressourcen zu erhalten. Initiativen wie Agrivair, eingeführt in Vittel (Frankreich) im Jahr 1992 oder Eco-Broye in Henniez (Schweiz) werden immer wieder als inspirierende Vorbilder für effektive kollaborative Lösungen in diesem Zusammenhang genannt.

Working together für Water - Paid Post, New York Times