Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.

Auf den Spuren der Vanille

Nestlé informiert sich in Madagaskar über die Anbaubedingungen von Vanille

Unsere Reise nach Madagaskar zur Königin der Gewürze

Nicht umsonst nennt man Vanille die „Königin der Gewürze“. Mit ihrem feinen und zugleich intensiven Aroma begeistert sie seit Jahrhunderten die Menschen und gilt seit jeher als Kostbarkeit. Es ist uns wichtig, nur Vanille in bester Qualität zu verarbeiten. Zu unserem Qualitätsverständnis gehören auch die sozialen Aspekte im Anbau, daher unterstützen wir Land und Leute beim nachhaltigen Anbau der Vanille. Mit unserem 3-Punkte-Plan engagieren wir uns für beste Qualität und übernehmen Verantwortung.

Hautnah dabei – unser Team reist nach Madagaskar

Bewohner Madagaskars heißen das Nestlé Team willkommen.
Empfang des Nestlé Einkaufs-Teams in Madagaskar 2013.

Wenn ein Team von Nestlé 8.500 Kilometer nach Madagaskar reist, hat das mit Abenteuerlust nichts zu tun. Vielmehr geht es uns darum, eigene Eindrücke zu gewinnen von der Qualität der Vanille, ihrer Herkunft und der Art des Anbaus. Wir beziehen unsere Vanille zu 100 % aus kontrolliertem Vertragsanbau von einer Vanilleplantage im Nordosten Madagaskars. Im Juli macht sich ein kleines Team aus der Nestlé Zentrale in Frankfurt auf den Weg dorthin: Sabine, Achim und eine Vertreterin einer Nichtregierungsorganisation.

Sabine ist als Einkäuferin für Vanille zuständig für die verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen. Achim ist verantwortlich für den Bereich Public Affairs und kümmert sich bei Nestlé um gesellschaftspolitische Themen auch in unseren Lieferketten.

Unser Reiseprogramm

Reisekarte des Nestlé Teams auf Madagaskar.
Die Hauptanbaugebiete für Vanille befinden sich im Nordosten Madagaskars.

Wir starten in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars unsere Reise am Sonntag, 12. Juli. Wir fliegen weiter nach Sambava, in den Nordosten der Insel – die Hauptanbauregion für Vanille –, von wo aus uns Jeeps nach Antalaha bringen.

Am Montag sehen wir uns als erstes die Verarbeitungsstätte eines unserer Lieferanten an, von hier werden die gereiften und getrockneten Vanilleschoten nach Europa exportiert. Eigentlich ist dies der letzte Schritt der Vanilleverarbeitung, der in Madagaskar stattfindet. Wir arbeiten uns von nun an rückwärts die Lieferkette entlang.

Die darauffolgenden Tage nutzen wir, um den Alltag im Vanilleanbau kennen zu lernen. In der Nähe von Sambava lassen wir uns von den Menschen die Anbaumethode der Vanille und ihre einzelnen Arbeitsschritte im Detail erläutern. Wir wollen verstehen, wie der lange Lieferweg von Vanille aussieht und wie die Menschen in der Anbauregion leben. Dabei wollen wir uns auch anschauen, was die Programme für bessere Lebensbedingungen vor Ort bereits bewirken.

Vanilleblüte.
Plantagenarbeiter bestäuben Vanilleblüten per Hand.

Am Freitag geht es weiter nach Vohémar zu unserem zweiten Lieferanten, der eine eigene Vanille-Plantage betreibt. Diese Plantage wird von angestellten Farmarbeitern bewirtschaftet. So lernen wir neben dem kleinbäuerlichen Anbau auch einen professionellen Plantagenbetrieb kennen und besuchen außerdem eine Forschungs- und Aufzuchtstation, die zur Pflege der Pflanzen aufgebaut wurde.

Neben den festen Stationen wollen wir auch in den Dorfgemeinschaften Menschen besuchen, sehen wie sie leben und welche Bedürfnisse sie haben, bevor wir uns dann am Sonntag, 19. Juli, über Antananarivo wieder auf den Rückweg nach Frankfurt machen.

Bildrechte: Nestlé Deutschland AG

Vanillefarmer 

Landeanflug auf Antalaha
Nach 8500 Kilometern, 36 Stunden und zwei Flügen sind wir an unserem ersten Ziel angekommen: Der Distrikt Sava im Nordosten Madagaskars ist die Hauptanbauregion für Vanille.
Unser Vanillelieferant
Sabine konnte sich bei unserem Vanillelieferanten ein Bild vom Anbau und der Qualitätskontrolle machen.
Arbeiter unsere Lieferanten trocknen Vanille an der Sonne
Unser Lieferant in Antalaha arbeitet mit einer großen Anzahl an Bauern in 27 Dörfern direkt zusammen. Er unterstützt sie unter anderem durch den Bau von Schulen.
Die Küste zwischen Antalaha und Sambava
Küstenstreifen mit Blick aufs Meer.
Auf der Vanille-Pflanzung
Am zweiten Tag unserer Reise schauen wir uns an, wie Vanille wächst – hier bei einem Kleinbauern. Zuerst erkennen wir die Vanille gar nicht leicht – die Schlingpflanze wächst im Halbschatten zwischen und an den Bäumen, auch z.B. unter Kaffee- und Kakaobäumen.
Vanilleanbau ist Handarbeit
Der Vanillebauer erklärt Sabine die Bestäubung der Blüten. Diese erfolgt per Hand mit einem spitzen Bambushölzchen.
Blüte einer Vanillepflanze
Es dauert mindestens ein Jahr von der Blütezeit der Vanille bis zum Export der fertigen Schoten. Die Orchidee blüht nur an einem einzigen Tag und muss dann per Hand bestäubt werden, sonst wachsen keine Vanilleschoten daraus.
Straße nach Antekoly
Am gleichen Tag besuchen wir das Dorf Antekoly, einem der Dörfer im Community-Programm unserer Lieferanten.
Schule im Vanille-Dorf
In Antekoly steht eine der 16 Schulen, die unser Lieferant in der Region finanziert hat. Die Schule, die wir heute besuchen, wurde mit Mitteln der Nestlé gebaut und ausgestattet.
Herzlicher Empfang
Kinder und die VIPs des Dorfes empfangen uns herzlich: Eines der Klassenzimmer ist für unseren Besuch umgeräumt worden und die Tische für ein gemeinsames Essen gedeckt.
Dorfkinder tanzen
Die Kinder des Dorfes haben einen Tanz und ein Lied eingeübt, um sich bei Nestlé für die Schule zu bedanken.
Kleine Mitbringsel für die Kinder
Sabine und Achim haben den Kindern Buntstifte und andere kleine Geschenke mitgebracht. Die Begeisterung ist groß.
Chamäleon
Einige Kinder, die am Rand eines Feldes im Matsch spielten, fingen für uns ein Chamäleon ein – ein ebenso dankbares Fotomotiv wie die Vanille, wegen der wir eigentlich hier sind.
Reisanbau auf Madagaskar
Am dritten Tag unserer Reise schauen wir uns ein Programm für besseren Reisanbau an – Reis ist die Hauptnahrungsquelle, und einer unserer Partner hat ein Programm für bessere Anbaumethoden eingeführt, an dem bereits 1000 Bauern teilnehmen.
Auf dem Weg zur Vanillepflanzung
Der Weg zur Vanillepflanzung eines Kleinbauern führt an Reisfeldern und Bananenstauden vorbei – teilweise durch knietiefen Matsch.
Fischzucht
Am Teich macht sich Achim ein Bild von der lokalen Fischzucht. Die Fischfarm dient als Pilotprojekt und Lernplattform für die Bauern.
Vier Becken
Die Bauern haben vier Becken gegraben, in denen Tilupa und eine Karpfenart gezüchtet werden.
Fischstand in Sambava
Die Fische werden frisch oder getrocknet in der Stadt auf den Straßenmärkten verkauft.
Landeanflug auf Antalaha
Unser Vanillelieferant
Arbeiter unsere Lieferanten trocknen Vanille an der Sonne
Die Küste zwischen Antalaha und Sambava
Auf der Vanille-Pflanzung
Vanilleanbau ist Handarbeit
Blüte einer Vanillepflanze
Straße nach Antekoly
Schule im Vanille-Dorf
Herzlicher Empfang
Dorfkinder tanzen
Kleine Mitbringsel für die Kinder
Chamäleon
Reisanbau auf Madagaskar
Auf dem Weg zur Vanillepflanzung
Fischzucht
Vier Becken
Fischstand in Sambava
Arbeiter riechen an Vanilleschoten

Eine emotionale Erfahrung

Wir sind im Herzen des Vanille-Landes angekommen, in einem kleinen Dorf bei Sambava. Dort treffen wir Mitarbeiter einer Partnerorganisation, Vanillebauern und viele Kinder, die sich sehr über unseren Besuch freuen. Sie machen den Besuch zu unserer emotionalsten Erfahrung in Madagaskar.

Mann steht auf Kakaoplantage

Wo der Kakao herkommt

Qualität im Kakaoanbau ist Nestlé ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund hat sich ein Team von Nestlé Deutschland auf die Reise zum Ursprung begeben – und hat sich in Elfenbeinküste selbst ein Bild von den Anbaubedingungen gemacht.

Arbeiter riechen an Vanilleschoten

Besuch bei einem Vanillelieferanten

Nach 8.500 Kilometern, 36 Stunden und zwei Flügen sind wir an unserem ersten Ziel angekommen: Der Distrikt Sava im Nordosten Madagaskars ist die Hauptanbauregion für Vanille – und der Sitz eines unserer Lieferanten.

Eine Frau auf Madagaskar arbeitet auf einer Vanilleplantage

Die Königin der Gewürze

Der Vanilleanbau ist aufwendig, die Nachfrage nach dem zweitteuersten Gewürz der Welt groß. Ersatzstoffe wie Vanillin erreichen jedoch nicht das gleiche Qualitätsniveau. Wie Nestlé den verantwortungsvollen Anbau unterstützt.