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Im Alltagsstress vieler Familien bleiben wichtige Themen oft auf der Strecke. Woher wissen wir zum Beispiel, ob unser Lebensstil gesund ist? Gut, dass eine Studie ein paar der drängendsten Fragen zur Gesundheit unserer Kinder beantwortet.

Das Online-Magazin „Preventing Chronic Disease“ des US-amerikanischen Center for Disease Control (CDC) hat Erkenntnisse zum Essverhalten von Kleinkindern aus unserer Nestlé Feeding Infants and Toddlers Study (FITS) veröffentlicht. Die Studie ist die größte, die das Essverhalten, die Ernährung und die Lebensgewohnheiten von Kindern zwischen null und vier Jahren untersucht. Im Rahmen der Studie sollten die Eltern unter anderem das Gesundheitsverhalten ihrer Kinder einordnen.

Wie die Eltern die Ernährung und das Bewegungsverhalten ihrer Kinder einschätzen, spielt eine entscheidende Rolle. Denn davon hängt ab, ob und wie Familien sich an Gesundheitsempfehlungen halten. Die Studie verglich die Wahrnehmung der Eltern und die Gewohnheiten der Kinder mit den Empfehlungen des Projekts „Healthy Active Living for Families” (Gesundes aktives Leben für Familien) der American Academy of Pediatrics, das vom Nestlé Nutrition Institut unterstützt wird.

Hier sehen wir, wie sich Selbsteinschätzung und Realität zueinander verhalten:

Frisches Obst und Gemüse

Kind isst frisches Obst

Empfehlung: Bieten Sie Ihren Kindern fünf Mal am Tag frisches Obst und Gemüse an.

So sieht die Realität aus: Die meisten Eltern dachten, sie versorgten ihr Kind ausreichend mit Obst und Gemüse. Tatsächlich aßen nur 30 % der Vorschüler fünf Portionen täglich.

Drei einfache Regeln machen es leicht, Lebensmittel optimal auszuwählen. Wenn Sie diese berücksichtigen, ist Ihr Nachwuchs mit lebenswichtigen Nährstoffen gut versorgt.

Vor dem Bildschirm sitzen

Kind sitzt vor dem Smartphone-Screen

Empfehlung: Kinder ab zwei Jahren sollten höchstens zwei Stunden täglich vor dem Bildschirm sitzen. Kinder, die jünger sind als zwei Jahre, sollten gar keine digitalen Medien nutzen oder fernsehen.

So sieht die Realität aus: Nur 2 % der Kleinkinder erfüllten die Empfehlung, keine Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Bei den Vorschulkindern waren es 79 %.

Ob Toben oder Sport – Bewegung verbraucht viele Kalorien. Probieren Sie aus, was Ihrem Kind gut gefällt, und versuchen Sie, ihm im Alltag attraktive Alternativen zu Tablet-PC, Smartphone und TV zu bieten.

Bewegung

Aktives Kind

Empfehlung: Kinder sollten sich mindestens eine Stunde am Tag körperlich bewegen.

So sieht die Realität aus: Etwa 56 % der Kleinkinder und 71 % der Vorschulkinder erfüllten diese Empfehlung.

Kleinkinder bewegen sich am liebsten spielerisch. Sie mögen Krabbeln, Verstecken, Hüpfen, Werfen oder auch einfache Bewegungsspiele mit lustigen Singreimen. Mit diesen Tipps können vor allem kleine Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben.

Zuckerhaltige Getränke

Kind trinkt mit Trinkhalm

Empfehlung: Beschränken Sie den Konsum zuckerhaltiger Getränke.

So sieht die Realität aus: Etwa 56 % der Kleinkinder und 52 % der Vorschüler erfüllten die Empfehlung, nicht unbegrenzt zuckerhaltige Limonade zu trinken.

Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sind wie ein Sahnehäubchen zu behandeln. Sie sind das süße „Extra“. Doch wieviel Süßes am Tag ist „erlaubt“? Die Expertinnen und Experten des Nestlé Ernährungsstudios geben Tipps zum angemessenen „Dosieren“.

An der Studie kann man sehen, dass Kleinkinder und Vorschüler nicht alle Empfehlungen zur Ernährung und körperlichen Bewegung erfüllen. Zwar halten die meisten Eltern ihre Kinder wie empfohlen zur körperlichen Bewegung an. Ihnen ist auch klar, dass ihre Kinder sich mit zunehmendem Alter weniger gesund ernähren. In manchen Punkten besteht aber immer noch Aufklärungsbedarf. „Unsere Studie zeigt, dass viele Eltern nicht genau wissen, wie sie ihre Kinder gesund ernähren sollen“, so Dr. Denise Deming, leitende Wissenschaftlerin bei FITS US.

Unsere Studie zeigt, dass viele Eltern nicht genau wissen, wie sie ihre Kinder gesund ernähren sollen Denise Deming, leitende Wissenschaftlerin bei FITS US

Die FITS-Studie schließt eine wichtige Informationslücke. Die Erkenntnisse unterstützen das Ziel des amerikanischen Babynahrungsherstellers Gerber, die Ernährung von Kleinkindern und Vorschülern zu verbessern. Auf Basis der Daten bietet das Unternehmen nährstoffreiche und ausgewogene Produkte an, die wissenschaftlich fundiert sind. Aktuell läuft eine weitere FITS-Studie, für die Daten von mehr als 3.000 Babys und Kleinkindern gesammelt werden. So lernen wir immer mehr Aspekte der Ess- und Lebensgewohnheiten von Kleinkindern kennen.

Lesen Sie den Originalartikel im Online-Magazin des CDC oder erfahren Sie mehr über die FITS-Studie.