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Bei Nestlé sind wir der festen Auffassung, dass der Zugang zu Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist. Wir erkennen das Menschenrecht auf Wasser, das 2010 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde, uneingeschränkt an.

2010 haben wir die Anerkennung und die Achtung des Menschenrechts auf Wasser in die Unternehmensgrundsätze von Nestlé eingearbeitet, sogar noch bevor diese offiziell von der UN anerkannt waren. Das Recht auf Wasser ist ein zentrales Element unseres erweiterten Engagements für den verantwortlichen Umgang mit Wasser und als solches stellen wir auch sicher, dass unsere Werke und Lieferanten das Recht auf Wasser der lokalen Gemeinschaften respektieren. Dabei dient die Leitlinie der WHO zum Grundbedarf von 50 bis 100 Litern Wasser pro Person pro Tag als Referenz.

Wie setzt Nestlé das Menschenrecht auf Wasser um?

Auf Grundlage des CEO Water Mandate, das Nestlé mit erarbeitet hat, haben wir im Dezember 2015 Richtlinien zur Umsetzung des Menschenrechts auf Wasser für unsere Mitarbeiter erstellt. Um das Bewusstsein zu schaffen, mögliche Probleme zu erkennen und Maßnahmenpläne zu erstellen, haben wir Folgeabschätzungen zu Menschenrechten und umfassende Überprüfungen von Wasservorkommen durchgeführt.

Des Weiteren haben wir ein Verfahren zur systematischen Berücksichtigung der Interessen lokaler Anspruchsgruppen entwickelt. Dieser Prozess wird für die Beziehungen zu Gemeinschaften im Umfeld aller Wasser-Abfüllbetriebe von Nestlé Waters, bei Lieferantenaudits und bei der Bewertungen von landwirtschaftlichen Betrieben in unserer Lieferkette angewendet, insbesondere in wasserarmen Gebieten.

 

Wir bei Nestlé sind der festen Überzeugung, dass der Zugang zu Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist. Jeder Mensch, überall auf der Welt, hat das Recht auf sauberes, sicheres Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen. Paul Bulcke, Verwaltungsratspräsident von Nestlé

 

Wie hilft Nestlé, Menschen Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung zu ermöglichen?

Über die Achtung des Menschenrechts auf Wasser hinaus unterstützen wir unsere Mitarbeiter, die Gemeinschaften um unsere Werke und zahlreiche Gemeinschaften, mit denen wir im direkten oder über unsere Lieferanten in indirektem Kontakt sind, bei der Verbesserung des Zugangs zu Wasser.

Dies umfasst auch die WBCSD WASH Verpflichtung für den Zugang zu ausreichendem Wasser, Hygiene und Hygieneeinrichtungen am Arbeitsplatz. Des Weiteren unterstützen wir mit unserem Partner, der Internationalen Vereinigung des Roten Kreuzes und der Gesellschaft des Roten Halbmonds Gemeinschaften an der Elfenbeinküste und in Ghana, von denen wir Kakao beziehen, bei Wasser- und Sanitärversorgung. Zwischen 2005 und 2015 haben 228.000 Personen durch diese Partnerschaft Zugang zu Wasser, Hygiene und Hygiene erhalten.

Warum hat der Vorsitzende Emeritus der Firma Nestlé 2013 Bemerkungen gemacht, die andeuten, dass es kein Menschenrecht auf Wasser gäbe?

Wir glauben uneingeschränkt, dass der Zugang zu Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist. Das Interview in dem Video ist ein Ausschnitt aus einer Dokumentation aus dem Jahr 2005, der aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Dieser Auszug stellt die Sicht unseres Vorsitzenden Emeritus falsch dar. Er hat wiederholt gesagt, dass alle Menschen das Recht auf sauberes Wasser haben, um ihre Flüssigkeitszufuhr und grundlegenden Hygienebedürfnisse zu erfüllen. Dabei dient die Leitlinie der WHO von 50 bis 100 Litern Wasser pro Person pro Tag als Referenz. Er hat außerdem ausdrücklich seine starke Unterstützung für die UN Resolution 64/292 über das Menschenrecht auf Wasser und Hygiene ausgesprochen.

Peter Brabeck scheint in dem Video die Privatisierung von Wasservorkommen zu unterstützen. Ist dies die offizielle Position der Firma Nestlé?

Unser Vorsitzender Emeritus verwendete das Wort „privatisieren“ in dem Video in dem Sinne, das Wasser ein Wert zugesprochen werden sollte, und nicht im in dem Sinn, dass Eigentumsrechte an Wasser an Unternehmen übertragen werden sollen. Dem Wasser einen Wert zusprechen – speziell dem Wasserverbrauch, der über den persönlichen Grundbedarf gemäß WHO von 50 bis 100 Liter pro Tag pro Person hinausgeht – würde einen Anreiz für dessen Schutz und für einen sparsamen Umgang durch intensivere Wassernutzer bieten,