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Hinweise zu BEBA & Alfamino Säuglingsnahrungen

Warum ruft Nestlé BEBA- und Alfamino-Produkte zurück?

Bei Nestlé steht die Gesundheit von Babys an erster Stelle. Wie gehen bei Lebensmittelsicherheit und -qualität keine Kompromisse ein.

Nachdem bei einem Arachidonsäure (ARA)-Öl von einem führenden Zulieferer ein Qualitätsmangel festgestellt wurde, hat Nestlé alle Produkte zurückgerufen, die nicht unseren hohen Qualitätsansprüchen entsprechen.

Nestlé war das erste Unternehmen, das diesen Qualitätsmangel festgestellt und gehandelt hat, Wochen bevor andere Hersteller in dieser industrieweiten Thematik handelten. Wir haben schnell und verantwortungsvoll gehandelt und die Gesundheit und Sicherheit von Babys priorisiert.
 

Wie finde ich heraus, ob ein Produkt vom Rückruf betroffen ist? Was soll ich machen, wenn ich ein Produkt gekauft oder gefüttert habe, das vom Rückruf betroffen ist?

Wenn Sie unsicher sind über die Gesundheit oder Ernährung Ihres Babys, wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt, ihre Kinderärztin oder Ihre Hebamme. 

Bitte überprüfen Sie das MHD und die Chargennummer auf der Verpackung und vergleichen sie mit den Informationen, die wir in den Pressemitteilungen vom Januar und Februar veröffentlicht haben. Eltern, die eines oder mehrere der betroffenen Produkte mit den entsprechenden Chargennummern/Mindesthaltbarkeitsdaten gekauft haben, werden gebeten, ihre Kinder hiermit nicht mehr zu füttern, sondern die Produkte im Handel zurückzugeben. Der Kaufpreis der BEBA-Produkte wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Bei dringenden Fragen, die darüber hinausgehen, können sich Eltern gerne an den Nestlé Verbraucherservice wenden:

+ 49 (0)800 2344 944
Mo – Sa von 8 bis 18 Uhr
 

Auf welche Symptome soll ich achten? Was mache ich, wenn mein Baby Anzeichen von Unwohlsein zeigt?

Das häufigste Symptom ist starkes Erbrechen, das in der Regel zwischen 30 Minuten und 6 Stunden nach dem Trinken des Fläschchens auftreten kann. Weitere mögliche Begleiterscheinungen können Durchfall oder eine ungewöhnliche Müdigkeit sein.

Wenn keine Symptome auftreten, besteht kein Grund zur Sorge über gesundheitliche Folgen. Wenn Sie unsicher sind über die Gesundheit oder Ernährung Ihres Babys, wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt, ihre Kinderärztin oder Ihre Hebamme. Unabhängig davon, ob Symptome auftreten, stellen Sie die Verwendung des Produkts bitte sofort ein.
 

Sind Ihre Produkte sicher, die jetzt im Regal zu kaufen sind?

Ja, alle unsere Säuglingsnahrungen im Markt sind sicher und können Babys gefüttert werden.
 

Haben Sie die Produktion wieder aufgenommen?

Die Produktion in all unseren Werke für Säuglingsnahrung läuft auf Hochtouren, um sicherzustellen, dass die Regale in den Drogerien und Supermärkten schnellstmöglich wieder gefüllt sind. Nach dem Rückruf arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Versorgung schnellstmöglich wieder aufzubauen, damit Eltern und Familien weiterhin sichere Produkte erhalten, auf die sie sich verlassen können.

Alle Öllieferungen unserer anderen Öllieferanten werden jetzt vor der Verarbeitung systematisch überprüft, um sicherzustellen, dass sie frei von Cereulid sind.

Video

 

Wie konnte es dazu kommen, dass der Qualitätsmangel erst nach dem Inverkehrbringen der Produkte bemerkt wurde? Gab es Mängel in Ihren Sicherheits- und Qualitätsprozessen?

Nein. Unsere Qualitäts- und Sicherheitsprotokolle sind etabliert und entsprechen den höchsten Standards. Diese basieren auf international anerkannten ISO‑Standards und den neuesten wissenschaftlichen Analysemethoden. Wir nehmen unsere Verantwortung als Lebensmittelhersteller sehr ernst und werden weiterhin hohe Standards in der Lebensmittelsicherheit und -qualität einhalten, die Verbraucher und Verbraucherinnen erwarten.
 

Hat der Lieferant Nestlé über das Vorhandensein von Cereulid informiert?

Nein. Nestlé hat den Lieferanten am 29. Dezember 2025 darüber informiert, dass das Öl verunreinigt ist. Wir haben den Bezug des Öl-Rohstoffs von diesem Lieferanten gestoppt.
 

Gibt es eine gesetzliche Regulierung zu Cereulid in Säuglingsnahrung? Hat die EFSA in ihrer neuen Risikobewertung den Grenzwert für Cereulid in Säuglingsnahrung reduziert?

Für Nestlé haben Lebensmittelsicherheit- und qualität absolute Priorität. Wir sind davon überzeugt, dass Cereulid nicht in Säuglingsnahrung nachweisbar sein darf. Am 2. Februar 2026 hat die EFSA eine Risikobewertung veröffentlicht, in der sie eine akute Referenzdosis (ARfD) für Cereulid in Säuglingsnahrung festlegt.

Die von der EFSA festgelegte akute Referenzdosis für Cereulid entspricht 0,43 ng/g Produkt. Von Anfang an hat Nestlé sich an einen strengeren internen Grenzwert von 0,2 ng/g gehalten. Unsere Vorgehensweise bleibt auch nach der Risikobewertung der EFSA unverändert.

Wir begrüßen die Risikobewertung der EFSA, da sie zusätzliche Klarheit für den Lebensmittelsicherheitsrahmen im Zusammenhang mit Cereulid in Säuglingsnahrung schafft.
 

Wie reagieren Sie auf die Untersuchungen zu den gemeldeten Erkrankungen und Todesfällen von Säuglingen nach dem Verzehr Ihres Produkts?

Wir sind zutiefst betroffen von den Berichten der betroffenen Familien und sprechen den trauernden Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus.
Zum jetzigen Zeitpunkt, wie auch die Gesundheitsbehörden mehrfach betonen, konnte kein medizinisch bestätigter Zusammenhang zwischen dem Verzehr der zurückgerufenen Nestlé‑Säuglingsnahrungsprodukte und gemeldeten Erkrankungen oder Todesfällen festgestellt werden.
Wir verfolgen die weiteren Entwicklungen mit größter Aufmerksamkeit und stehen den Behörden jederzeit zur Verfügung. Wir arbeiten transparent mit den Behörden zusammen, um alle erforderlichen Informationen und Klarstellungen bereitzustellen.

Welche Botschaft hat Nestlé nach diesem Rückruf an Eltern?

Wir sind uns der besonderen Verantwortung bewusst, die mit unserer Rolle als Lebensmittelunternehmen einhergeht, insbesondere im Bereich der Säuglingsernährung.
Uns ist klar, dass diese Nachrichten bei vielen Eltern Besorgnis ausgelöst haben. Daher haben wir uns während des gesamten Prozesses dafür eingesetzt, klare, transparente Informationen sowie Unterstützung bereitzustellen.
Geleitet von unseren Werten haben wir jederzeit verantwortungsvoll gehandelt, hohe Qualitätsstandards angewendet und sämtliche geltenden gesetzlichen Vorschriften und Anforderungen eingehalten.

Manche NGOs behaupten, dass Nestlé bis zum öffentlichen Rückruf zu viel Zeit hat verstreichen lassen. Was ist Nestlés Antwort darauf?

Hier finden Sie den zeitlichen Ablauf der Produktrückrufe.

Hier finden Sie den offenen Brief an Foodwatch vom 30. Januar 2026.

 

Weitere Infos zum Thema: