Gutes rein, weniger Gutes raus
So reformulieren wir unsere Produkte
Suppen, Fixprodukte, Cerealien, Kaffee, pflanzliche Fleischalternativen, Schokoriegel und vieles mehr: Wir haben viele leckere Produkte. Doch lecker allein ist uns nicht genug. Wir möchten die Menschen auch mit dem überzeugen, was drinsteckt. Darum überarbeiten wir gezielt unsere Produkte, indem wir zum Beispiel Zucker, Salz und gesättigte Fettsäuren reduzieren. Reformulieren nennen das die Expert:innen. Gleichzeitig setzen wir vermehrt auf den Einsatz von wertgebenden Inhaltsstoffen wie Gemüse oder Vollkorn.
Außerdem fokussieren wir uns besonders bei den Produkten der Marken Maggi und Thomy darauf, dass du die Zutaten aus deinem Küchenschrank kennst – und damit auf kürzere und verständliche Zutatenlisten. So werden unsere Produkte Stück für Stück besser. Natürlich achten wir immer und mit erster Priorität auf einen überzeugenden Geschmack.
3 Fakten zu unserer Reformulierung
Ausgewogene Ernährung für Menschen auf der ganzen Welt
Unser Ziel ist es, eine leckere und ausgewogene Ernährung für Milliarden von Menschen zugänglich zu machen – heute und für zukünftige Generationen. Im Jahr 2023 haben wir unsere weiterentwickelte globale Ernährungsstrategie „Good for You“ veröffentlicht. Sie beruht auf 2 Säulen: „Portfolio & Produkte“ und „Kommunikation & Services“.
Für Produkte & Portfolio haben wir uns das Ziel gesetzt, den Umsatz der nährstoffreicheren Produkte – inklusive der Produkte die besondere Ernährungsbedürfnisse bedienen – bis 2030 um 20-25 Milliarden CHF zu steigern. Um das zu erreichen, setzen wir zum Beispiel weiter auf die Reformulierung unserer Produkte.
Im Bereich Kommunikation & Services konzentrieren wir uns auf eine transparente Nährwertkennzeichnung, verantwortungsvolles Marketing, Ernährungsbildung und ausgewogene Rezepte.
Die Reise geht also weiter – mit der Verbesserung unserer Produkte, dem Nutri-Score und unserer Ernährungsplattform, dem Ernährungsstudio by Nestlé. Damit möchten wir Teil der Lösung im dichten Ernährungsdschungel sein und eine ausgewogene Ernährung zur einfachen Wahl für Menschen auf der ganzen Welt machen.
Bessere Nährwerte? Wir arbeiten daran!
Seit Jahren arbeiten wir daran, unsere Rezepturen besser zu machen. Ob durch weniger Salz, Zucker und Fett, eine gezielte Verbesserung des Nutri-Scores oder den zunehmenden Verzicht auf Zutaten wie Maltodextrin und Glukosesirup etc. Wir haben hohe Anforderungen an uns selbst, natürlich immer mit Blick auf den guten Geschmack.
Der Nutri-Score ist mittlerweile fester Bestandteil unserer Rezepturüberarbeitungen und Neuentwicklungen. Stets versuchen wir, den möglichst besten Nutri-Score zu erzielen. 11 % unserer Produkte haben einen besseren Score im Vergleich zur Vorgängerrezeptur (Stand Ende 2023 auf Basis des alten Nutri-Score Algorithmus).
Die Frühstückscerealien hatten bei Einführung Mitte der 90er Jahre einen sehr hohen Zuckergehalt. Diesen haben wir sukzessive reduziert. Außerdem haben wir nach und nach mehr Vollkorn hinzugefügt, so dass Vollkorn jetzt die Zutat Nr. 1 ist.
Ein Highlight von Garden Gourmet ist z.B. unser Thun-Visch. Ein echter Alleskönner – und das mit nur sieben Zutaten. Ganz ohne Schnick-Schnack zaubert dir die pflanzliche Alternative echten Fischgeschmack auf den Teller.
Für alle, die Tiere zum Fressen gernhaben und sich deshalb lieber rein pflanzlich ernähren. Egal ob vegane Mayonnaise, Burger oder BBQ-Sauce. Für jede:n ist etwas dabei.
Unsere Herausforderungen auf dem Weg zu besseren Rezepturen
1. Der Geschmack muss bleiben
Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, besonders, wenn es ums Essen geht. Von Produkten, die wir lange kennen, erwarten wir genau diesen einen Geschmack. Oft sind Erinnerungen mit dem Geschmack eines Produktes verknüpft, die immer wieder zum Leben erweckt werden können. Genau hier liegt der Grund, warum wir Zutaten wie Zucker, Salz oder Fett nicht auf einen Schlag reduzieren können. Ist die Veränderung zu groß, kann das Produkt deutlich anders schmecken – und die Verbraucher:innen enttäuschen.
Auch die einzigartige Textur eines Produktes möchten wir beibehalten. Gar nicht so einfach. Denn wird auch nur ein Bestandteil der Rezeptur verändert, kann das Einfluss auf das gesamte Produkt haben. Zucker sorgt zum Beispiel bei Cerealien für die nötige Knusprigkeit. Auch bei Mayonnaise ist es gar nicht so einfach, mal eben Fett zu verringern. Hier gibt es nämlich auch gesetzliche Regelungen, denn Mayonnaise muss zu 70% aus Fett bestehen und 5% Eigelb beinhalten, um sich Mayo nennen zu dürfen.
Salz und Zucker sind natürliche Konservierungsmittel. So hält Zucker beispielsweise Marmelade lange frisch und Salz ermöglicht, dass Schinkenprodukte länger genießbar sind. Eines von beidem zu reduzieren, kann also die Produktsicherheit und Haltbarkeit beeinflussen.
Schlechtere Nährwerte nach einer Rezepturüberarbeitung? Klingt komisch, kann aber vorkommen. Beispielsweise, wenn die Menge an Salz in einem Produkt reduziert wird und der Geschmack nicht durch andere Zutaten (wie Kräuter) allein ausgeglichen werden kann. Dann kann es sein, dass die Geschmackveränderung durch etwas mehr Fett ausgeglichen werden muss. So steigt in Einzelfällen der Gehalt eines anderen Nährwerts.