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Kaffeekapsel Umwelt: Mythen und Fakten über Aluminiumkapseln

Bei vielen Kaffeeliebhaber:innen gehören Kaffeekapseln zum Alltag. Sie sind handlich, kommen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und der Kaffee ist ruckzuck fertig. Aber ist Aluminium auch gut für die Umwelt? Es gibt viele skeptische Stimmen dazu. Und die hören wir uns an.

Wir von Nestlé haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt. Denn es ist uns wichtig, einen Teil zum Klimaschutz beizutragen und die Zukunft nachhaltig mitzugestalten. Kaffee kann für uns alle einen positiven Impact haben – für Genießer:innen, Kaffeefarmer:innen und die Natur. Davon sind wir überzeugt. Und genau deswegen stellen wir unseren Kaffee verantwortungsbewusst her – das gilt auch fürs Aluminium.

Sag mal, Nespresso – warum nutzt ihr Aluminium-Kapseln?

Wir haben viel ausprobiert und festgestellt, dass Aluminium gegenüber anderen Materialien viele Vorteile hat. Ein wichtiger Punkt zum Beispiel: Die Qualität von frisch gemahlenem Kaffee wird durch Aluminium am besten erhalten. Das ist uns sehr wichtig. Aber mindestens genauso wichtig ist uns der Nachhaltigkeitsgedanke. Und zwar von Anfang bis zum Ende gedacht. Das beginnt bei der Kaffeekirsche und endet erst bei der Entsorgung unserer Kapseln. Auch hier punktet die Kapsel, denn sie ist gut recyclingfähig. Die Kapsel kann ganz einfach über den Gelben Sack, die Gelbe Tonne oder die Wertstofftonne entsorgt werden und landet im Recyclingkreislauf. Auf diesem Weg werden unsere Kapseln nicht zu Müll, sondern zu Material, das wiederverwendet wird. Aus Nespresso Kapseln entsteht nämlich Sekundäraluminium, aus dem jede Menge andere neue Produkte hergestellt werden. Unter anderem Gegenstände aus dem Alltag, wie Pfannen oder Fahrräder. Außerdem darf der Kaffeesatz bedenkenlos mit entsorgt werden, er dient im späteren Prozess als wertvoller Energielieferant.

Es ist auch wichtig, zu wissen, wie sich der CO2-Fußabdruck einer Tasse Kaffee zusammensetzt. Den größten Umwelteinfluss hat der Rohkaffeeanbau – gefolgt von der Kaffeezubereitung. Insgesamt macht das über 80 % des gesamten CO2-Fußabdrucks aus. Das zeigt unsere Lebenszyklusanalyse, die auch einen Vergleich unterschiedlicher Kaffeezubereitungsarten ermöglicht: Ein mit dem Nespresso Original System hergestellter Espresso (40 ml) hat einen CO2-Fußabdruck von 84 g CO2-Äquivalenten (CO2e), während ein Espresso aus einem Vollautomaten 118 g CO2e produziert.

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Warum ist Aluminium so ein Multitalent?

Optimaler Schutz
Wie ein kleiner Aroma-Tresor schützen Aluminiumkapseln vor Luft, Licht und Feuchtigkeit. So ist der Kaffee immer frisch und feinpulvrig – und die Aromen bleiben erhalten.
Gut recyclingfähig
Aluminium ist nahezu unendlich oft recyclebar. Das daraus gewonnene Sekundäraluminium wird zur Herstellung einer Vielzahl von Produkten eingesetzt. So finden unsere Kapseln ein neues Leben. Zum Beispiel als Fensterrahmen, Fahrräder, Autoteile oder gar Getränkedosen.

Schritt für Schritt in eine nachhaltigere Zukunft

Schon seit 1993 sind wir freiwillig beim Grünen Punkt lizensiert und nehmen unsere Verantwortung gerne wahr. Wir konzentrieren uns darauf, nachhaltig zu agieren. Unsere Mission: Emissionen entlang unserer gesamten Lieferkette kontinuierlich reduzieren. Das fängt an bei der engen Zusammenarbeit mit den Kaffeefarmer:innen und geht hin bis zur Verbesserung der Recyclingmöglichkeiten

Durch B Corp-Zertifizierung zur Grünen Null

Bis spätestens 2050 wollen wir entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette Netto-Null Treibhausgas-Emissionen verursachen. Das behaupten wir nicht nur einfach so, das wurde von der Science-based Target initiative validiert. Darüber hinaus haben wir uns als B Corp-Unternehmen dazu verpflichtet, unsere wirtschaftliche Kraft für das Gute zu nutzen.

B steht für Benefit und Corp für Corporation. B Corp™ ist eine globale Bewegung von Unternehmen, die aktiv eine nachhaltige, soziale und faire Zukunft vorantreiben wollen – unter Berücksichtigung strenger Sozial- und Umweltstandards, öffentlicher Transparenz und der Interessen aller Stakeholder. B Corp™-zertifizierte Unternehmen haben es sich zum Ziel gesetzt, einen positiven Effekt auf die Umwelt zu erzielen. Das heißt: eine nachhaltigere Wirtschaft aufzubauen.

Die B Corp™-Zertifizierung wird von der unabhängigen Non-Profit-Organisation B Lab™ überprüft. Alle drei Jahre müssen B Corp™-zertifizierte Unternehmen noch einmal B Lab™ überzeugen, dass sie die verifizierten Standards weiterhin erfüllen. Außerdem müssen sie umfangreiche Nachweise vorlegen, die ihre positiven Auswirkungen belegen.

Drei lächelnde Mitarbeiter stehen an einem Kassenterminal vor Regalen mit bunten Kaffeekapseln von Nespresso.

Für Hintergrund & Hinterkopf 

Nespresso kooperiert bereits seit 1993 freiwillig mit dem Grünen Punkt. Deshalb können die Kapseln einfach samt Kaffeesatz über die Gelbe Tonne, den Gelben Sack oder die Wertstofftonne entsorgt werden.

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es neben dem Produkt auch immer um die Menschen dahinter. Deswegen haben wir bei Nespresso 2003 das AAA Sustainable Quality™ Program gemeinsam mit der Rainforest Alliance entwickelt und ins Leben gerufen. Das Ziel: Zusammen wollen wir den Farmer:innen und ihren Gemeinschaften eine nachhaltige Lebensgrundlage zusichern und gleichzeitig die Umwelt schützen. Heute arbeiten wir bereits mit knapp 170.000 Farmer:innen in 18 Ländern zusammen und unterstützen sie mit neuen Technologien, nachhaltigen Anbaumethoden und Trainings. Zusätzlich gibt es für die Teilnahme am AAA-Programm eine Prämie.

Lebenszyklusanalysen messen die Umweltauswirkungen, u. a. die Kohlenstoff-emissionen, aus allen Lebensphasen eines Produkts. Im Lebenszyklus einer Tasse Kaffee zeigt sich, dass Rohkaffeeanbau und Kaffeezubereitung über 80 % des CO2-Fußabdrucks ausmachen. Im Vergleich schneidet ein mit dem Nespresso Original System hergestellter Espresso (40 ml) mit 84 g CO2-Äquivalenten (CO2e) besser ab als ein Espresso aus einem Vollautomaten mit 118 g CO2e.