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Was tut Nestlé eigentlich fürs Tierwohl?

Für einige unserer Produkte nutzen wir tierische Rohstoffe wie Eier, Milch oder Fleisch. Wir verstehen gut, wenn du dir Sorgen über die Haltungsbedingungen der Tiere machst – das tun wir nämlich auch. Und deshalb setzen wir hohe Maßstäbe bei der Tierhaltung, die wir streng überprüfen und stetig weiter verbessern.

Sag mal, welche Verantwortung übernehmt ihr gegenüber Tieren?

Die artgerechte Haltung unserer Tiere ist nicht nur dir, sondern auch uns wichtig. Wir nutzen die Milch und das Fleisch der Tiere und finden: Dafür haben sie ein gutes Leben verdient. Weil Worten aber auch Taten folgen müssen, haben wir uns dazu mit dem Nestlé Commitment on Farm Animal Welfare verpflichtet.

 

Aber wie möchten wir das ändern? Dazu konzentrieren wir uns vor allem auf drei Schwerpunkten.

Unsere Partner im Kampf ums Tierwohl

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Unsere Selbstverpflichtung zum Schutz von Nutztieren

Mit dem Nestlé Commitment on Farm Animal Welfare verpflichten wir uns, sämtliche Praktiken, die den sogenannten „Fünf Freiheiten“ widersprechen, schrittweise abzuschaffen. Das ist besonders für globale Lieferketten wichtig. In Deutschland arbeiten wir schon länger mit viel strengeren Vorschriften. Die Fünf Freiheiten wurden von der World Organization for Animal Health’s (OIE’s) festgelegt und beinhalten folgende Punkte:

  • Freiheit von Hunger und Durst
  • Freiheit von Unbehagen
  • Freiheit von Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten
  • Freiheit, normales und natürliches Verhalten zu zeigen
  • Freiheit von Angst und Not

Das bedeutet zum Beispiel, dass wir den Tieren ausreichend Platz bieten, dass sie nur unter fachgerechter veterinärmedizinischer Aufsicht und mit entsprechender Betäubung kastriert und nicht verstümmelt (kupiert) werden dürfen. Das klingt ja alles ganz gut, aber kann Nestlé das denn überhaupt alles prüfen? Ja. Wir prüfen wirklich genau, ob unsere Lieferanten und Mastbetriebe die Vorgaben einhalten. Dort, wo das noch nicht der Fall ist, erarbeiten wir gemeinsam Wege, wie wir die strengen Richtlinien umsetzen können.

Wagner – So nachhaltig geht Fischfang

Ein gutes Beispiel für einen achtsamen Umgang mit Tieren und Umwelt zeigt unsere Marke Wagner: Auf die knusprigen Pizzen kommt nur MSC- uns ASC-zertifizierter Fisch – mit Brief und Siegel. So stellen wir sicher, dass unser Fisch durch nachhaltigen Fischfang gewonnen wird.

Schon gewusst?

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist das weltweit strengste Umweltsiegel für Wildfang. Das Ziel: Die Meere und Fischbestände weltweit schützen.

Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) setzt sich aktiv gegen die Verschmutzung und Überfischung der Gewässer ein und kämpft für die Pflege und Anerkennung von Schutzgebieten.

 

Für Hintergrund & Hinterkopf

Wir arbeiten weltweit daran, unsere Standards für artgerechte Geflügelhaltung umzusetzen. Überall dort, wo dies bislang noch nicht passiert. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Eine maximale Besatzdichte von 30 kg/m2 (6 lb/ft2) und die Vermeidung von Käfigsystemen
  • Die Wahl robuster Rassen
  • Die Betäubung nach veterinärmedizinischen Standards
  • Eine ständige Überprüfung der Standards durch unabhängige Gutachter:innen und eine jährliche öffentliche Berichterstattung über die Fortschritte der Maßnahmen
  • Die Untersuchung, ob und welche positiven Auswirkungen eine natürliche Beleuchtung auf das Wohlbefinden unseres Geflügels hat – in Zusammenarbeit mit der Auburn University/NPTC und der Mississippi State University

Außerdem arbeiten wir daran, weltweit alle Eier aus Boden- oder Freilandhaltung zu beziehen. In Europa und USA sind wir hier bereits bei 100 Prozent.

Bei der Schweinehaltung sind Erkrankungen an den Klauen leider ein häufiges Phänomen. Wir forschen mit dem USDA ARS U.S. Meat and Animal Research Center daran, wie dem effektiv vorgebeugt werden kann. Auch die Schmerzbehandlung ist hierbei ein wichtiges Thema. Wir möchten, dass unsere Tiere zu jeder Zeit schmerzfrei sind. Zusammen mit Dawn Farm Foods haben wir ein Pilotprojekt durchgeführt, das das Wohlergehen von Schweinen, die in Freilandhaltung aufgezogen werden, untersucht.

In Brasilien führen wir gemeinsam mit Landwirt:innen ein Pilotprojekt zum Monitoring von Kühen durch: Spezielle Ohrringsensoren liefern rund um die Uhr Daten über Zustand und Verhalten der Tiere. So können potenzielle Gesundheitsprobleme frühzeitig erkannt werden. Nestlé beteiligt sich auch an den Kosten für die Ohrringsensoren.