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[email protected] in Frankfurt

Dürfen wir vorstellen: Unsere Kollegen auf vier Pfoten
Pepe mit Frauchen Andrea
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Renate Dziarski

Mit Pepe, einem unserer 27 Bürohunde bei Nestlé

Wie kam es dazu, dass du ein Bürohund wurdest, Pepe?

Das Projekt [email protected] ist bei mir auf große Begeisterung gestoßen. Mein Frauchen, Andrea, hatte im Vorfeld an den Rahmenbedingungen des Projekts mitgearbeitet. Daher wussten wir beide genau, was uns erwartet. In Puncto Körperpflege hatte ich allerdings noch Aufholbedarf: Haare waschen, schneiden und stutzen – schließlich wollte ich einen guten Eindruck hinterlassen. Das A und O bei der Vorbereitung ist es, alle nötigen Unterlagen zusammenzutragen: Impfpass, Nachweis der Wurmkuren und eine Versicherungsbescheinigung. Nicht zu vergessen: Die erfolgreiche Teilnahme am [email protected] Training. Als alles vorlag, bekam ich ganz stolz meinen ,,Nestlé Wauweis'' ausgehändigt.

Pepe, was musst du als Bürohund bei Nestlé können?


Wir Vierbeiner müssen ein einwandfreies Sozialverhalten aufweisen, um zum Bürohund ernannt zu werden. Das heißt, wir sollten mit anderen Vierbeinern und mit Zweibeinern, die wir nicht kennen, gut klarkommen. Klar, schließlich sollen wir im Büro ja auch durch unser gutes Benehmen auffallen. Vor meinem ersten Bürotag durfte ich am [email protected] Training mit einem Hundetrainer teilnehmen und einige meiner Fähigkeiten unter Beweis stellen:

  • auf meinen Namen reagieren,
  • ruhig und gelassen auf andere Menschen und Hunde reagieren,
  • Befehle wie ,,Sitz'' und ,,Platz'' beherrschen,
  • auf Befehl auf meinem Platz bleiben - auch für längere Zeit,
  • Fahrstuhl fahren,
  • und natürlich nicht am Eigentum von Nestlé kauen.

 

Wie toll ich das gemeistert habe, seht ihr im Video.

Pets@Work

Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die der Arbeitsplatz für dich erfüllen muss?

Oh ja, die gibt es! Zuerst wurde das Einverständnis aller Kollegen im Team eingeholt und meine Hundemama Andrea musste abklären, dass es keine Allergiker im Kollegenkreis gab - Das ist extrem wichtig. Schließlich sollen sich die Kollegen ja auch mit mir im Büro weiterhin pudelwohl fühlen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass mein Körbchen, meine Decke und meine Fressnäpfe einen festen Platz im Büro haben. Diesen Platz haben wir gefunden – direkt hinter dem Schreibtischstuhl meines Frauchens. Da ist es kuschelig und ich kann mich ein bisschen zurückziehen. Wichtig ist auch, einen Hundepaten für mich auszuwählen, damit ich zu jeder Zeit gut betreut bin. Auch wenn mein Frauchen mal um die Ecke muss oder mich zum Meeting ausnahmsweise nicht mitnehmen kann. Eine sehr dankbare Aufgabe, wie ich finde.

Wie läuft der Alltag eines Bürohundes ab, Pepe? Wie hast du dich an den Büroalltag gewöhnt?


Bevor wir in den Arbeitstag starten, gehen mein Frauchen und ich morgens zuhause im Taunus eine große Runde durch den Wald. So können wir beide entspannt und ausgeglichen in den Bürotag starten. Natürlich fahre ich nicht mit leeren Pfoten ins Büro. Immer dabei habe ich einen eigenen Rucksack mit einer Flasche Wasser zum Pfoten abwaschen, einem Hundehandtuch und einer Bürste, damit ich nach dem Gassi gehen auch wieder sauber meinen Platz im Büro einnehmen kann.

Im Büro angekommen mache ich mich direkt an mein erstes und wichtigstes To-do: die Begrüßung meiner Kollegen. Wie sich das eben gehört. Die einen wollen gleich eine Kuschelrunde einlegen, die anderen sagen nur kurz „Wuff-Wuff-Hallo“. Im Anschluss lege ich mich am liebsten mitten in den Weg, damit auch jeder vorbeigehende Kollege nochmal die Möglichkeit bekommt, mich zu streicheln - quasi meine eigene Art von Wegzoll. Und die Kollegen lieben es.

Die Eingewöhnung ging schnell, denn ich hatte schon immer ein sehr ausgeglichenes Gemüt. Außerdem bin ich mit meinen 12 Jahren eher ein ,,alter Herr''. Ich liege also völlig entspannt im Büro und lasse mich sehr geduldig von allen streicheln.

Welche Vorteile bietet dir dein Dasein als Bürohund, Pepe?

Ich genieße es sehr, auf meine alten Tage mehr Zeit mit meinem Frauchen verbringen zu können. Ein weiterer Pluspunkt, warum ich gerne im Büro bin: Hier bekomme ich sehr viel Aufmerksamkeit. Jeder, der vorbeikommt, kuschelt mit mir. Ab und zu gibt es sogar ein Leckerli und der Campus bietet eine tolle Spielwiese. Besser geht's doch gar nicht!

Was denkst du, wie profitieren die Kollegen von dir?


Die Kollegen genießen meine Anwesenheit sehr. Ich bekomme oft zu hören, dass ich Ruhe und Gelassenheit ausstrahle – das wirkt sich auch auf angespannte Situationen aus. Da sind Ärger und Stress ganz schnell vergessen. Einige Kollegen kommen sogar extra vorbei zum ,,Anti-Stress-Kuscheln''. Ich muss meinem Ruf, der beste Freund des Menschen zu sein, ja schließlich auch gerecht werden. Ein Hoch auf [email protected]!


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