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Die ersten 1000 Tage mit Baby

Wie du die gesunde Entwicklung deines Babys unterstützt

Die ersten 1000 Tage

Immunsystem, Wachstum, Gesundheit – die Wissenschaft ist sich einig, die ersten 1000 Tage stellen viele Weichen für die Gesundheit im späteren Leben. Dabei spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle. Welche genau und was du tun kannst für die gesunde Entwicklung deines Babys, haben wir in diesem Text übersichtlich und einfach zusammengestellt. Aber ein Artikel allein ersetzt natürlich keine ausführlichere Lektüre. Frag am besten eine Ärztin, einen Arzt oder eine Hebamme, der du vertraust, ob sie einen Lesetipp hat. Und zum Abschluss gibt es noch ein Video, das alles nochmal zusammenfasst, für alle mit wenig Zeit.

Beginnen wir am Anfang

Der goldene Zeitraum startet schon mit der Befruchtung der Eizelle. Deine Ernährung in der Schwangerschaft ist also sehr wichtig für die Entwicklung deines Babys. Denn in dieser frühen Phase kann der Organismus deines Kindes noch umfassend geprägt werden. Er ist quasi wie ein unbeschriebenes Blatt Papier. Das bietet die Chance, positiv auf die Entwicklungen einzuwirken.

Schwangere Frau kauft Obst und Gemüse

Auf die Balance kommt es an

„In der Schwangerschaft isst man für zwei.“ Den Satz haben sicher schon viele Schwangere gehört. Aber er bedeutet etwas anderes, als viele denken. Denn es geht nicht darum, doppelt so viel zu essen, sondern verantwortungsvoller.

Eine Schwangere braucht maximal 200 bis 300 kcal am Tag – mehr als normal. Ein „zu viel“ kann für das Ungeborene sogar genauso problematisch sein, wie ein zu wenig. Besonders wichtig ist, dass du während der Schwangerschaft viel Obst und Gemüse zu dir nimmst. Möglichst drei Portionen Gemüse und mindestens zwei Portionen Obst am Tag. Manche Nährstoffe wie Folsäure und Jod kannst du auch zusätzlich zu dir nehmen, um Mangelerscheinungen entgegenzuwirken. Frage dazu am besten deine Gynäkolog:in.

Mit der Ernährung beeinflusst du übrigens auch die Geschmacksnerven deines Kindes. Denn das Baby schmeckt, was du zu dir nimmst. Das wissen die wenigsten.


Immer in Bewegung bleiben

Auch wenn es dir mit Babybauch natürlich schwerer fällt, regelmäßige Bewegung und leichter Sport, wie Schwangerschafts-Gymnastik oder Yoga, sind wichtig. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Übergewicht negativ auf das Kind auswirken kann. Eine allgemein hohe Zunahme des Gewichts während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für kindliches Übergewicht deutlich.

Das Gegenteil ist allerdings auch nicht gut. Untersuchungen der Folgen einer Hungersnot in Holland, während des 2. Weltkriegs, haben ergeben: Kinder von hungernden Müttern litten später eher an Krankheiten wie Diabetes, Fettsucht oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Frau stillt Baby

Stillen, nicht nur in den ersten Tagen

Auch nach den ersten circa 274 Tagen im Bauch hat deine Ernährung großen Einfluss auf die Entwicklung. Schließlich ist für die ersten sechs Monate nach der Geburt Muttermilch die beste Mahlzeit für neugeborene Babys. Die Zusammensetzung der Muttermilch passt sich mit der Zeit dem Nährstoffbedarf des Neugeborenen an. Der Körper bildet die Muttermilch aber aus dem, was die Mutter zu sich nimmt. Je gesünder du also isst, desto besser ist die Milch für dein Kind. Deswegen sind auch Alkohol und Nikotin in dieser Zeit, genau wie in der Schwangerschaft, tabu.

Ein weiterer Vorteil des Stillens: das Baby spürt die Nähe und Geborgenheit seiner Mutter. Aber es gibt immer wieder Fälle, bei denen das Stillen nicht funktioniert. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Zum Glück gibt es auch dafür eine Lösung.

Für passenden Ersatz sorgen

Frau Mutter füttert BabyWas aber, wenn Mütter aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen können, oder das neugeborene Baby die Muttermilch nicht verträgt? Dann, aber auch nur dann sollte man auf Säuglingsnahrung zurückgreifen. Auch hier empfehlen wir dringend dich mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme zusammenzusetzen und dich beraten zu lassen.

Einen passenden Ersatz für die Muttermilch zu finden war vor 150 Jahren eine noch größere Herausforderung, da es keine Babymilch gab. Henri Nestlé forschte und entwickelte deshalb das erste „Kindermehl“. Er wollte den kleinen Julius Wanner, das Baby einer befreundeten Familie, retten. Aber das ist eine andere Geschichte. Eine sehr spannende, die du hier findest.

Bildrechte: GettyImages

 

 

Nestlé for Healthier Kids

Bis 2030 wollen wir 50 Millionen Kindern dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen. Dafür haben wir unter anderem die Initiative "Nestlé for Healthier Kids" ins Leben gerufen. Erfahre jetzt mehr darüber.

Produkte für Babys & Kleinkinder

Ohne Wenn und Aber: Stillen ist die beste Ernährung für dein Kind. Davon sind wir überzeugt. Trotzdem haben wir auch Säuglingsnahrung. Schließt sich das nicht aus? Wir erklären dir, weshalb beides Hand in Hand gehen kann.