Ernährungstipps für deinen Alltag

Wir zeigen Dir fünf klimafreundlichere Alternativen
Tipps

Die Nestlé Studie 2021 zeigt, dass die Menschen in Deutschland gerne etwas zum Klimaschutz beitragen und es ihnen ein gutes Gefühl gibt. Dir geht das auch so? Dafür ist die klimafreundliche Ernährung ein wichtiger Schritt. Denn hier hast Du einen großen Einfluss. Damit es dir gelingt, klimafreundlich zu essen und einzukaufen, haben wir hier fünf Ernährungstipps von Jens Tuider von ProVeg für dich. Sie sind einfach und leicht umzusetzen. Lies sie durch, denke beim nächsten Einkauf daran und trage so aktiv zum Klimaschutz bei.

1. Pflanzliche Fleischalternativen

Fleisch ist für einen abwechslungsreichen und nahrhaften Speiseplan nicht unbedingt nötig – hat für das Klima aber große Nachteile ! Denn für die Produktion von 1 Kilogramm Schweine- oder Geflügelfleisch entstehen etwa 4 Kilogramm CO2e. Bei Rindfleisch sind es sogar 35 Kilogramm. Was die klimafreundlichere Alternative ist? Mein erster Ernährungstipp: Probiere dich durch das große Sortiment an pflanzlichen Fleischalternativen. Kaufst Du beispielsweise ein Kilogramm Sojafleisch, ist dadurch nur etwa ein Kilogramm CO2e entstanden – ein massiver Unterschied also. Probiere beim nächsten Einkauf doch gleich eines der zahlreichen pflanzlichen Fleischalternativ-Produkte aus! Und ganz nebenbei bemerkt, muss für diese Produkte auch kein Tier sterben und auch keine Antibiotika verschwendet werden. Schütze also Tiere, deine Gesundheit und unser Klima zugleich mit diesem Ernährungstipp!

2. Ein ♡ für Schrumpel-Obst und -Gemüse 

Der zweite Ernährungstipp ist ganz einfach: Gib schrumpeligem Obst und Gemüse eine Chance! Wenn die vitaminreichen Lebensmittel schon eine Weile liegen, sehen sie vielleicht nicht mehr so appetitlich aus. Ich kann verstehen, dass Du daraus dann keinen Obstsalat oder Auflauf, keine Gemüsepfanne oder keinen Rohkostteller mehr machen willst. Aber wie wäre es mit einem leckeren Eintopf? Du kochst das nicht mehr ganz so frisches Gemüse einfach ein, dann verliert es ohnehin seine Form. Aus schrumpeligem Obst kannst Du leckeres Kompott kochen und es zu Eis oder Pfannkuchen essen. Du brauchst eine Lösung für alles, was sich weder im Kompott noch im Eintopf gut macht? Gurken, Salat, Bananen, Beeren, Spinat, Avocado, Rote Beete und vieles mehr schmecken gut im Smoothie! Du siehst: Klimafreundlich essen kann ganz einfach sein.

 

Karotten

3. Auf Lagerung achten

Wenn sich die Blätter langsam bunt färben, die Tage kühler und kürzer werden, hat der Herbst Einzug gehalten. In Deutschland bedeutet Herbst gleich Apfel-Saison! Auch in anderen Jahreszeiten kannst Du Äpfel im Supermarkt kaufen, die sind dann aber meist von Übersee und haben keine gute Klimabilanz. Du willst klimafreundlich einkaufen, isst aber nicht nur im Herbst gerne Äpfel? Dann hier mein dritter Ernährungstipp: Kaufe im Herbst viele einheimische Äpfel und lagere sie kühl und trocken – am besten im Keller, wenn Du einen hast. So halten sich die Äpfel sehr lange, auch über die deutsche Apfelsaison hinaus.

4. Margarine statt Butter

Butter ist ein toller Geschmacksträger. Aber wusstest Du, dass bei der Herstellung von einem Kilo Butter bis zu 25 Kilogramm CO2e entstehen? Das ist eine ganze Menge! Daher mein vierter Ernährungstipp: Nimm ab und zu pflanzliche Margarine. Denn bei einem Kilo Margarine entstehen nur 0,7 Kilogramm CO2e – ein großer Unterschied. Vor allem beim Braten eine gute Möglichkeit, um klimafreundlicher zu essen. Außerdem verträgt Margarine größere Hitze als Butter. Aber auch als Ersatz zum Backen ist Margarine gut geeignet, da dein Gebäck stabiler wird.
 

Butter

5. Achte auch auf das «Drumherum»

Klimafreundliches Essen beginnt schon, bevor Du anfängst zu kochen – bei der Verpackung. Mein fünfter und letzter Ernährungstipp für Dich: Achte auf das «Drumherum»! Klimafreundliches Einkaufen beginnt damit, dass Du auf die Verpackungen achtet. Es gibt immer häufiger die Möglichkeit, Lebensmittel ohne Verpackung zu kaufen. Bei verpackten Lebensmitteln, solltest Du darauf achten, dass die Verpackung recyclingfähig ist. Und sie in die richtige Mülltonne werfen, damit sie recycelt werden kann.

 

Tüte

Mit diesen Tipps kannst Du deinen eigenen und individuellen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Viel Spaß dabei!


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Eisschmelze, Starkregen, und Dürre - Wir bekommen den Klimawandel täglich zu spüren. Schließlich ist es nicht nur unsere Zukunft, die auf dem Eis liegt, sondern auch die der Eisbären. Um uns auf das Problem aufmerksam zu machen, ist unser Chefkoch Eisbernd extra von Nordpol nach Frankfurt am Main angereist. Er hat eine Mission! Er will uns klar zeigen, dass wir alle etwas gegen den Klimawandel tun kann. Wie das geht? Durch eine klimafreundliche Ernährung.

Klar, man muss nicht in alles seine Nase reinstecken. Aber bei abgelaufenen Lebensmitteln? Da schon! Chefkoch Eisbernd empfiehlt: Bevor Du etwas wegwirfst, teste erst, ob es noch gut ist. So hilfst Du dabei, Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen.
 

Eisbär Joghurt

Chefkoch Eisbernd kennt viele kleine Kniffe, um auch in der Küche Energie zu sparen. Aufs Vorheizen verzichten, Mehrfachsteckdosen für elektrische Geräte benutzen und natürlich: Auf jeden Topf gehört ein Deckel. In unserer Klima-Studie haben wir herausgefunden, dass die Großzahl der Menschen aus Deutschland bereits darauf achtet, sparsam mit Energie umzugehen.
 

Eisbär Deckel

Tipp von Chefkoch Eisbernd: Beim nächsten Marmeladenbrot einfach mal Margarine statt Butter probieren. Denn bei der Herstellung von einem Kilogramm Butter entstehen bis zu 25 kg CO2, bei pflanzlicher Margarine hingegen nur 0,7 kg.
 

Eisbär Butter

Bei dir ist Gemüse übriggeblieben? Allerdings ist es schon ein bisschen verschrumpelt? Chefkoch Eisbernd empfiehlt: Auf keinen Fall wegwerfen, sondern lieber was Leckeres draus machen.
 

Eisbär Lecker

Rein pflanzliches Curry? Ganz genau! Das schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gut fürs Klima. Chefkoch Eisbernd empfiehlt: Einfach mal was Neues ausprobieren – denn pflanzliche Fleischalternativen verursachen viel weniger CO2 als Fleisch.
 

Eisbär Türsteher

Rein pflanzliches Curry? Ganz genau! Das schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gut fürs Klima. Chefkoch Eisbernd empfiehlt: Einfach mal was Neues ausprobieren – denn pflanzliche Fleischalternativen verursachen viel weniger CO2 als Fleisch.
 

Eisbär Türsteher