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Wie steht Nestlé zum WHO-Kodex?

Genau wie die Weltgesundheitsorganisation (oder auch WHO) sind wir davon überzeugt, dass Muttermilch das Beste für die Kleinsten der Kleinen ist. Also unterstützen wir den WHO-Kodex voll und ganz. Und das übrigens bereits seit 1982 – ein Jahr nach Veröffentlichung und als erster Anbieter für Säuglingsnahrung weltweit.

 

Aber manchmal ist Stillen für Mutter oder Kind einfach keine Option und es braucht eine Alternative von höchster Qualität. Genau da kommen wir ins Spiel: Wir möchten Muttermilch nicht ersetzen, sondern nehmen sie uns zum Vorbild.

Bitte melde dich bei deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du Fragen zum Stillen oder zu Säuglingsanfangsnahrungen hast.

Sag mal, was ist der WHO-Kodex?

Der WHO-Kodex umfasst eine Reihe von Empfehlungen zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten und dessen Regulierung. Er besagt:
  • Stillen ist die beste Form der Ernährung und muss daher geschützt und gefördert werden.
  • Säuglingsmilchnahrung ist die einzig geeignete Alternative in den ersten sechs Monaten, wenn Stillen nicht möglich ist.
  • Eine wissenschaftlich basierte Information an Ärzte und Hebammen über die richtige Anwendung von Säuglingsmilchnahrungen ist erforderlich.

Auf Basis dieser Empfehlungen wurden weltweit Richtlinien erlassen, die sich von Land zu Land unterscheiden können.

 
Vater mit Baby

Wie sorgt ihr für die Einhaltung?

Bereits heute überwachen wir die Einhaltung dieser mit strengen internen und externen Prüfsystemen. Allein in den letzten zwei Jahren fanden insgesamt acht unabhängige externe Audits und 57 landesinterne Audits statt. Beispielsweise durch die externe Audit-Gesellschaft Bureau veritas. Die Ergebnisse aller Audits teilen wir öffentlich und wo es nötig ist, treffen wir Korrekturmaßnahmen.

Wir gehen aber noch einen Schritt weiter: Indem wir unsere eigenen Richtlinien anwenden, wenn sie strenger sind als die vor Ort. Beispielsweise schaffen wir bis Ende 2022 jegliche Werbung für Muttermilchersatz im Alter von 0 bis 6 Monaten ab – auch in den Vereinigten Staaten, Kanada oder Japan, wo entsprechende Regulierungen noch nicht existieren. In Deutschland machen wir das bereits seit vielen Jahren.

Wie findet ihr den «Call to Action» von WHO, UNICEF und anderen Organisationen?

Schon in der Vergangenheit sind wir bei Nestlé eine Reihe von Verpflichtungen eingegangen und begrüßen den so genannten «Call to Action» aus dem Sommer 2020. Der «Call to Action» setzt sich für strengere Marketingrichtlinien bei Muttermilchersatznahrungen. Viele Forderungen sind bereits umgesetzt. Um die Ziele aber weltweit in allen Ländern zu erreichen, erfordert es weitere Schritte von Regierungen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Das Wichtigste nochmal im Videoformat:

Wenn dir was auffällt, sag Bescheid.

Du findest, dass der WHO-Kodex irgendwo nicht eingehalten wird? Dann sag uns bitte sofort Bescheid. Über unser Compliance-Berichtssystem «Speak Up». Diesen Kanal haben wir speziell dafür geschaffen, damit alle potenziellen Fälle von Verstößen gegen unsere Unternehmensgrundsätze melden können.