Was tut Nestlé eigentlich fürs Tierwohl?
Für einige unserer Produkte nutzen wir tierische Rohstoffe wie Eier, Milch oder Fleisch. Wir verstehen gut, wenn du dir Sorgen über die Haltungsbedingungen der Tiere machst – das tun wir nämlich auch. Deshalb setzen wir hohe Maßstäbe bei der Tierhaltung, die wir streng überprüfen und stetig weiter verbessern.
Sag mal, welche Verantwortung übernehmt ihr gegenüber Tieren?
Die artgerechte Haltung unserer Tiere ist nicht nur dir, sondern auch uns wichtig. Wir nutzen die Milch und das Fleisch der Tiere und finden: Dafür haben sie ein gutes Leben verdient. Weil Worten aber auch Taten folgen müssen, haben wir uns dazu mit dem Nestlé Commitment on Farm Animal Welfare verpflichtet.
Aber wie möchten wir das ändern? Dazu konzentrieren wir uns vor allem auf diesen Schwerpunkt.
Unser Partner im Kampf ums Tierwohl
Partnerschaft zur Veränderung der Praktiken im Bereich des Tierschutzes
Bei Nestlé sind wir stolz darauf, eines der Gründungsmitglieder der Global Coalition for Animal Welfare (GCAW) zu sein. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Gastronomie und Lebensmittelherstellern setzen wir uns dafür ein, die Tierschutzstandards weltweit zu verbessern. Unser Ziel ist es, die Bedingungen für intensiv gehaltenes Vieh zu optimieren und ein respektvolles Miteinander zwischen Mensch und Tier zu fördern.
Gemeinsam haben wir die Entwicklung eines Berichts unterstützt, der die lokalen Gegebenheiten und den Kontext beleuchtet, die für den Übergang zur käfigfreien Eierproduktion in China unerlässlich sind. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und verantwortungsbewussteren Landwirtschaft.
Unsere Selbstverpflichtung zum Schutz von Nutztieren
Mit dem Nestlé Commitment on Farm Animal Welfare verpflichten wir uns, sämtliche Praktiken, die den sogenannten „Fünf Freiheiten“ widersprechen, schrittweise abzuschaffen. Das ist besonders für globale Lieferketten wichtig. In Deutschland arbeiten wir schon länger mit viel strengeren Vorschriften. Die Fünf Freiheiten wurden von der World Organization for Animal Health (OIE) festgelegt und beinhalten folgende Punkte:
- Freiheit von Hunger und Durst
- Freiheit von Unbehagen
- Freiheit von Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten
- Freiheit, normales und natürliches Verhalten zu zeigen
- Freiheit von Angst und Not
Das bedeutet zum Beispiel, dass wir den Tieren ausreichend Platz bieten, dass sie nur unter fachgerechter veterinärmedizinischer Aufsicht und mit entsprechender Betäubung kastriert und nicht verstümmelt (kupiert) werden dürfen. Das klingt ja alles ganz gut, aber kann Nestlé das denn überhaupt alles prüfen? Ja. Wir prüfen wirklich genau, ob unsere Lieferanten und Mastbetriebe die Vorgaben einhalten. Dort, wo das noch nicht der Fall ist, erarbeiten wir gemeinsam Wege, wie wir die strengen Richtlinien umsetzen können.
Für Hintergrund & Hinterkopf
Wir arbeiten weltweit daran, unsere Standards für artgerechte Geflügelhaltung, das „Better Chicken Commitment“umzusetzen. Überall dort, wo dies bislang noch nicht passiert. Dazu gehört zum Beispiel:
- Eine maximale Besatzdichte von 30 kg/m2 (6 lb/ft2) und die Vermeidung von Käfigsystemen
- Die Wahl robuster Rassen
- Die Betäubung nach veterinärmedizinischen Standards
- Eine ständige Überprüfung der Standards durch unabhängige Gutachter:innen und eine jährliche öffentliche Berichterstattung über die Fortschritte der Maßnahmen
- Die Untersuchung, ob und welche positiven Auswirkungen eine natürliche Beleuchtung auf das Wohlbefinden unseres Geflügels hat – in Zusammenarbeit mit der Auburn University/NPTC und der Mississippi State University
Außerdem arbeiten wir daran, weltweit alle Eier aus Boden- oder Freilandhaltung zu beziehen.

