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Die Dokumentation aus dem Jahr 2013 vermittelt ein bewusst manipulatives und verzerrtes Bild unserer Tätigkeiten.Viele Aussagen des Films sind schlichtweg falsch. Das Angebot von Wasser in Flaschen steht nicht mit der öffentlichen Wasser-versorgung im Konflikt oder in Konkurrenz. Insbesondere die Behauptungen, dass Nestlé Dorfgemeinschaften den Zugang zu Wasser nimmt und Mitarbeiter nicht ausreichend versorgt werden entsprechen schlichtweg nicht der Wahrheit. Alle unsere Quellen werden systematisch überwacht. Unsere Aktivitäten haben keine negativen Auswirkungen auf den Zugang der Menschen vor Ort zu Wasser.

Der Film stellt unsere Aktivitäten in verschiedenen Ländern in einem manipulativen und verzerrten Bild dar. Insbesondere die genannte Situation des Joint Venture Standorts in Doornkloof, Südafrika. Anders als es im Film behauptet wird, sind wir der Meinung, dass der Zugang zu Wasser ein Menschenrecht ist. Dies ist auch so in unseren Unternehmensgrundsätzen verankert. Uns ist bewusst, dass in bestimmten Regionen die Bevölkerung im Umfeld unserer Standorte keinen direkten Zugang zu Trinkwasser hat. Wo es nötig ist unterstützen wir daher mit Community Programmen.

Dieses ist z.B. der Fall in einer angrenzenden informellen Siedlung in Südafrika. Durch Tanklastwagen der Kommune wird diese mit Wasser versorgt. Zusätzlich stellt Nestlé durch einen Wasserhahn kostenlos Trinkwasser zur Verfügung, welcher jedoch eher selten genutzt wird, da die kommunale Versorgung meistens funktioniert.

Die Werksmitarbeiter haben während ihrer Arbeitszeit und in den Pausen freien Zugang zu Wasser. Sie erhalten zusätzlich zwei Flaschen (je 0,5 Liter) Wasser pro Tag. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.nestle-waters.com/creating-shared-value/nestl%C3%A9-waters-in-s%C3%BCdafrika

Wir halten uns strikt an lokal geltende Vorschriften und Regelungen zur Kontrolle unserer Standorte und tauschen uns mit den zuständigen Ministerien aus. In Südafrika stellen wir den Behörden zusätzlich zu ihrer Überprüfung, die alle 5 Jahre stattfindet, unsere monatlichen Kontrollergebnisse zur Verfügung.

Zusätzlich wurde 2006 in Doornkloof eine hydrologische Studie durchgeführt. Diese ergab, dass seit 1996 keine Veränderungen des Grundwasserspiegels festgestellt werden konnten. Alle Wasserentnahmen aus dem Aquifer, einschließlich der von Nestlé Waters, sind zudem deutlich geringer als die Wiederauffüllungsraten durch Regenwasser. In der letzten Dürreperiode (2015-2016) war die Abfüllanlage von keinen Wassereinsparmaßnahmen betroffen.