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Was macht Nestlé für den Klimaschutz?

Was machen wir für den Klimaschutz

„Wir setzen uns für den Klimaschutz ein“ – das sagt sich schnell. In der Umsetzung dauert es länger. Wichtig ist: Wir haben unser Ziel im Blick. Die „Grüne Null“ bis 2050. Wie? Schritt für Schritt verkleinern wir unseren ökologischen Fußabdruck  und zwar entlang der gesamten Lieferkette. Also, machen wir uns gemeinsam auf den Weg!

Sag mal, was macht ihr fürs Klima?

Der Klimawandel ist da. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Alles, was Forscher:innen schon vor Jahrzehnten vorausgesagt haben, tritt nach und nach ein. Die großen Fragen unserer Zeit sind: Wie ernähren wir Milliarden Menschen? Und wie erneuern wir gleichzeitig die natürlichen Ressourcen unserer Erde? Wie fördern wir ein regeneratives Ernährungssystem?
Wir alle stehen in der Pflicht, um unseren Planeten zu schützen. Jede:r einzelne von uns, genauso wie Unternehmen – klar, auch wir als Nestlé. Und weil wir das wissen, haben wir schon vor ein paar Jahren damit angefangen.

Familie im Feld

Was sind Nestlés Klimaziele?

-20% CO2 bis 2025
Bis 2025 stellen wir auf 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien um – für alle Nestlé Standorte weltweit. Auch die Art und Weise, wie wir Lebensmittel herstellen, verpacken und transportieren, wird sich entscheidend verändern: alle Verpackungen werden recyclefähig oder wiederverwendbar.
-50% CO2 bis 2030
Das gemeinsame Ziel heißt regenerative Landwirtschaft – also Landwirtschaft, die Böden und Wasservorräte schont und Biodiversität erhält. Denn gesunde Böden sind gute CO2-Speicher – genauso übrigens wie Bäume, von denen wir 200 Millionen bis 2030 pflanzen.
Grüne Null bis 2050
Und bis 2050 erreichen wir die „Grüne Null“. Weltweit, in allen Werken und mit all unseren Marken. Mit anderen Worten: Wir verkleinern unseren ökologischen Fußabdruck, bis wir fast keine Spuren mehr hinterlassen und erreichen so die „Grüne Null“ – vom Feld bis ins Regal.

Dass wir unsere Standorte und unsere Produktion klimafreundlicher machen, ist dabei einer unserer ersten Schritte. Bis 2025 stellen wir auf 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien um – für alle Nestlé Standorte weltweit. Unsere eigene Dienstwägen-Fahrzeugflotte fährt bereits mit geringeren Emissionen; einige unserer Produkte fahren schon heute Bahn. Und auch die Art und Weise, wie wir Lebensmittel herstellen, verpacken und transportieren, wird sich entscheidend verändern.  Smarties hat’s vorgemacht mit Papier; und auch Vittel forscht an einer neuen Wasserflasche, die zu 80 Prozent aus Altpapier besteht.
 
Doch Büros und Werke machen nur einen Bruchteil der Emissionen entlang unserer Lieferkette aus. Der größte Teil entsteht ganz am Anfang – bei den Rohstoffen wie Milch oder Kakao. Es geht uns daher nicht nur um uns, sondern auch um unsere Partner:innen. Fast überall auf der Welt arbeiten wir mit mehr als 500.000 Landwirt:innen, mit großen und kleinen Betrieben zusammen. Das gemeinsame Ziel heißt regenerative Landwirtschaft.
 
Außerdem überarbeiten wir Schritt für Schritt Pizza, vegane Würstchen und Co., um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Wir verwenden Zutaten, die einen kleineren CO2-Fußabdruck haben – zum Beispiel in unseren pflanzenbasierten Produkten. Immer mehr unserer Marken werden so klimafreundlicher.                                                                                                                               

Und warum dauert der Rest bis 2050?

Ganz einfach: Weil unsere Lieferketten sehr lang sind. Und weil wir nicht erst ab Werkstor Verantwortung übernehmen, sondern schon auf dem Feld. Zusammen mit mehr als einer halben Million Landwirt:innen, weltweit.

Für Hintergrund und Hinterkopf

Wenn wir unsere Produkte herstellen, verpacken und transportieren entstehen Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre verteilen. Schaffen wir es genauso viele Treibhausgase aus der Atmosphäre zu entfernen wie wir ausstoßen – z.B. indem wir Bäume pflanzen oder Moore renaturieren, die CO2 speichern – dann erreichen wir ein Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht bezeichnet man als Netto Null oder auch Grüne Null.
Diesen Plan für unseren Planeten haben wir nicht einfach aus der Luft gegriffen – er ist wissenschaftlich fundiert. Wir orientieren uns dabei am Pariser Klimaabkommen der UN und der Science Based Target Initiative.

Um auf die Bedrohung durch den Klimawandel zu reagieren, kamen 2015 Länder aus der ganzen Welt im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen in Paris zusammen. Sie einigten sich darauf, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu halten und auf eine Grenze von 1,5 Grad Celsius hinzuarbeiten.

 

Die Initiative Science Based Targets setzt sich für eine wissenschaftlich fundierte Zielsetzung ein, um Unternehmen beim Übergang zur Dekarbonisierung zu unterstützen. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Organisationen wie dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem World Resources Institute (WRI), dem World Wide Fund for Nature (WWF) und dem United Nations Global Compact (UNGC). Der SBTi gilt als internationaler Goldstandard für die Bewertung von Netto-Null-Verpflichtungen.


Im November 2020 wurden die Emissionsreduktionsziele von Nestlé vom SBTi geprüft und genehmigt, da sie mit den Reduktionen übereinstimmen, die erforderlich sind, um die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, was den Zielen des Pariser Abkommens entspricht. Nestlé wird jährliche Aktualisierungen vornehmen, um Transparenz über die Fortschritte zu schaffen.