Klimaschutz kann nicht warten. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Deswegen wandeln wir unser Geschäft und bündeln unsere Ressourcen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Weltweit, an allen Standorten und in allen Ländern. Weil wir davon überzeugt sind, dass wir mit unserer Größe und Reichweite nicht nur Verantwortung tragen, sondern auch die nötige Kraft haben, diesen Weg gemeinsam neu zu gestalten.

Gemeinsam zur «Grünen Null»

Bis 2030, also in den nächsten zehn Jahren, halbieren wir unsere Treibhausgas-Emissionen. Und bis 2050 erreichen wir die «Grüne Null». Weltweit, in allen Werken und mit all unseren Marken. Mit anderen Worten: Wir verkleinern unseren ökologischen Fußabdruck, bis wir keine Spuren mehr hinterlassen und werden damit klimaneutral – vom Feld bis in den Laden.

20%
Treibhausgas-Emissionen verringern bis 2025
50%
Treibhausgas-Emissionen verringern bis 2030
Grüne Null = klimaneutral
erreichen wir bis 2050

Wie? Wir senken den Ausstoß von CO2 und Co. radikal – im gesamten Unternehmen und entlang der gesamten Lieferkette. Wir unterstützen 500.000 Bauern, auf einen bodenschonenden regenerativen Ackerbau umzustellen. Das ist gut für das Klima und langfristig auch für das Einkommen der Bauern. Wir erhalten Landschaften – wie Moore – die dabei helfen Kohlenstoff aus der Luft zu binden und pflanzen über 200 Millionen Bäume bis 2030. Außerdem stellen wir bis 2025 weltweit auf 100 Prozent Öko-Strom um.

All das setzen wir gemeinsam um; mit unseren mehr als 30.000 Partnern – vor Ort in Deutschland und rund um den Erdball. Dafür investieren wir allein bis 2025 3,2 Milliarden CHF.

Säule 1 + 2 + 3 = «Grüne Null»

Unser Weg zur «Grünen Null» fußt auf drei zentralen Säulen. Hinter jeder dieser Säulen stehen viele konkrete Maßnahmen und vor allem die Motivation von 290.000 Mitarbeiter:innen: Auf Null bis 2050 – dafür geben wir 100 Prozent.

Säule 1: Regenerative Landwirtschaft fördern

Wir arbeiten eng zusammen mit Landwirt:innen, Lieferanten und den Gemeinden, aus denen unsere Rohstoffe stammen. Und wir starten Projekte, die unser Öko-System schützen und Biodiversität fördern. Wie das funktioniert:

  • 500.000 Landwirt:innen unterstützen wir bei bodenschonender Landwirtschaft, um das Klima zu schützen und die Lebenssituation unserer Partner zu verbessern. Denn gesunde Böden können nicht nur mehr Wasser, sondern auch CO2 speichern.
  • Wir pflanzen 20 Millionen Bäumen pro Jahr bis 2030.
  • 1,2 Milliarden Schweizer Franken investieren wir in den nächsten fünf Jahren, um regenerative Landwirtschaft zu fördern.

Säule 2: Arbeitsschritte neu denken

Um unser Ziel – die «Grüne Null» – zu erreichen, werden wir die Art und Weise, wie wir Lebensmittel herstellen und transportieren, entscheidend verändern:

  • Bis 2025 stellen wir auf 100 Prozent Öko-Strom um – für alle 800 Nestlé Standorte.
  • Unsere eigene Fahrzeugflotte stellen wir bis 2022 auf umweltfreundlichere Alternativen um; wie Elektro- oder Wasserstoff-Fahrzeuge.

Säule 3: Produktpalette neu ausrichten

«Gut für den Menschen und gut für den Planeten» – so machen wir unsere Produkte fit für die Zukunft. Dafür nutzen wir Know-How und Ressourcen (z.B. das Nestlé Research Center):

  • Wir verwenden umweltfreundlichere Zutaten, die einen kleineren CO2-Fußabdruck haben – zum Beispiel in unseren pflanzenbasierten Produkten.
  • Immer mehr unserer Marken werden klimaneutral. Beispiel gefällig? Unsere Garden Gourmet-Produkte und Nespresso-Kapseln schaffen das bis 2022.
Wie erreichen wir unser Ziel in Deutschland?
Garden Gourmet Filet
Pflanzliche Produkte
Windpark Helenenberg
Grüner Strom für die Grüne Null
Bis 2025 stellen wir auf 100 Prozent Öko-Strom um - für alle 800 Nestlé Standorte. Unsere Werke in Nonnweiler, Hamburg und Biessenhofen setzen schon jetzt auf 100 Prozent grünen Strom aus Windparks in Deutschland.
E-Trucks Nestlé Waters
Grüner Transport
Grüner Transport
Boden
Boden gut machen

Pflanzliche Produkte

Wir setzen immer stärker auf vegane und vegetarische Produkte: z.B. auf unseren Sensational Burger von Garden Gourmet oder neue vegane Piccolinis von Wagner. Die Produkte sind nicht nur lecker, sondern auch klimafreundlicher. Denn pflanzliche Zutaten verbrauchen beim Anbau deutlich weniger CO2 als tierische Zutaten.

Grüner Strom für Grüne Null

Bis 2025 stellen wir auf 100 Prozent Öko-Strom um - für alle 800 Nestlé Standorte. Unsere Werke in Nonnweiler, Hamburg und Biessenhofen setzen schon jetzt auf 100 Prozent grünen Strom aus Windparks in Deutschland.

Klimaneutrale Produkte

Ab 2021 bringen wir unsere ersten klimaneutralen Marken auf den Markt. Ganz vorne mit dabei sind unsere Wagner Piccolinis (ab Mitte 2021). Das schaffen wir durch klimafreundlichere Zutaten, Öko-Strom und zertifizierte Klimaschutzprojekte. Dabei stehen uns die Experten von ClimatePartner mit Rat und Tat zur Seite.

Grüner Transport

Auch unser Transport wird immer klimafreundlicher: Nestlé Waters und unser Werk in Singen setzen jetzt schon auf E-Trucks und auf Lieferungen über die Eisenbahnschiene.

Boden gut machen

Ein gesunder Boden kann deutlich mehr CO2 und Wasser speichern. Deswegen arbeiten wir im Wendland eng mit Karottenlieferanten zusammen. Hier wurden zum Beispiel Blühstreifen eingerichtet, um Insekten zu schützen, die Bewässerungstechnik und Bodenfruchtbarkeit verbessert und Pflanzenschutzprogramme unterstützt.

Die Ziele von Nestlé haben Vorbildcharakter. Indem ein Produkt von der Herstellung seiner Rohstoffe bis zur Verwendung durch die Verbraucher, also gemäß dem Ansatz Farm2Fork betrachtet wird, lassen sich auch alle Stellschrauben für umfassenden Klimaschutz aktivieren. Nestlé geht damit einen ganzheitlichen, ambitionierten Weg zur Klimaneutralität, den wir gerne unterstützen.

Tristan Foerster
Tristan A. Foerster CEO von ClimatePartner