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Nestlé testet Verkauf ohne Verpackung

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Vevey / Frankfurt am Main,
19. Mai 2020
Nestlé verkauft ohne Verpackungen

Nestlé testet in der Schweiz erstmals den Einsatz von verpackungsfreien Systemen für den Verkauf von löslichem Kaffee und Heimtiernahrung. Eine intelligente, in das Verkaufsregal integrierte Technologie ermöglicht den Konsumentinnen und Konsumenten das sichere und hygienische Abfüllen der Produkte und das Wiederverwenden eigener Behälter. Die Schweiz ist der erste Markt innerhalb der Nestlé-Gruppe, der dieses System testet. Gegenwärtig ist der Verkauf ohne Verpackung in drei Nestlé Shops in der Schweiz möglich. Das System wird innerhalb des Jahres auf insgesamt 15 Nestlé Shops ausgeweitet werden. Dieses Projekt ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, verpackungsfreie Lösungen zu entwickeln und ein wichtiger Schritt beim Erreichen des von Nestlé selbstgesetzten Ziels, bis 2025 100% ihrer Verpackungen recycelbar oder wiederverwendbar zu machen.

Nachhaltig, vielfältig und individualisierbar

Im Pilotprojekt wird momentan der Verkauf von löslichem Kaffee der Marke Nescafé und Heimtiernahrung der Marke Purina ONE getestet. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben in beiden Kategorien die Auswahl zwischen verschiedenen Produktvarietäten, die je nach Bedarf in beliebiger Menge abgefüllt werden können. Die Verwendung mitgebrachter und wiederverwendbarer Behälter zum Abfüllen der Produkte erlaubt somit nicht nur ein nachhaltiges Einkaufserlebnis, sondern auch eine individuellere Produktauswahl.

Hygiene beim verpackungsfreien Einkaufen – in Zeiten von COVID-19 umso wichtiger

Neben Nachhaltigkeit und Vielfalt steckt hochentwickelte Technologie in den sogenannten «smart shelfs», an denen die Produkte abgefüllt werden können. Die eingebauten Spender stellen dank eines versiegelnden Verfahrens die Produktqualität und -hygiene sicher. Weder Mitarbeiter noch Kunden kommen während des Befüllens und Abfüllens in physischen Kontakt mit den Produkten, die außerdem stets vor Umwelteinflüssen geschützt sind. Gerade im gegenwärtigen Kontext von COVID-19 ist diese Hygiene ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen verpackungsfreien Systemen. Konsumenteninformationen zum Nährwert, zur Haltbarkeit und zum Verbrauch des ausgewählten Produkts, welche sonst auf der Produktverpackung zu finden sind, können mithilfe von QR-Codes auf der Verkaufsetikette digital abgerufen werden.

Zusammenarbeit mit von der Europäischen Kommission ausgezeichnetem Start-Up

In Zusammenarbeit mit MIWA, einem Start-Up, das bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen für seine fortschrittliche Verbindung von Verpackungsreduktion und Technologie erhalten hat, erprobt Nestlé die neuen Plattformen gegenwärtig in den Nestlé Shops ins Rorschach, Orbe und La Tour-de-Peilz. Während einer viermonatigen Testphase gewannen die Teams wertvolle Erkenntnisse zur Verbraucherakzeptanz und Benutzerfreundlichkeit. Um die Wirksamkeit der Spender bei der Vermeidung von Verpackungsmüll entlang der Lieferkette weiter zu bewerten, werden diese in den nächsten Monaten in weiteren 12 Nestlé Shops in der ganzen Schweiz eingeführt.

Das Pilotprojekt ist eine von mehreren Initiativen, die Nestlé weltweit ergriffen hat, um bis 2025 alle Verpackungen wiederverwertbar oder wiederverwendbar zu machen und im gleichen Zeitraum die Verwendung von Neuplastik um ein Drittel zu reduzieren. Nestlé investiert global rund CHF 2 Milliarden um die Umstellung von Neuplastik auf lebensmitteltaugliche recycelte Kunststoffe anzuführen und die Entwicklung innovativer nachhaltiger Verpackungslösungen zu beschleunigen.

Einen ersten Eindruck davon finden Sie hier.
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Pressekontakt


Laura Kiesewetter ist Ansprechpartnerin für Wirtschafts- und Tagespresse sowie Fach- und Publikumsmedien im Bereich Unternehmen und Märkte. Nestlé Deutschland AG
Laura Kiesewetter
Tel.: 069 / 6671-2878
E-Mail: [email protected]