Wir arbeiten für eine abfallfreie Zukunft

Da sich Kunststoffabfälle weiterhin in Deponien und in unseren Ozeanen ansammeln, ist die Gefährdung der Tierwelt und die Bewältigung des Problems noch nie so dringend gewesen. Als größtes Lebensmittel- und Getränkeunternehmen wollen wir unseren Teil dazu beitragen. Wir beschleunigen unsere Maßnahmen, wenn es darum geht, das Problem der Kunststoffabfälle anzugehen.

Wir machen Fortschritte auf diesem weiten Weg aber es gibt noch viel zu tun. Wir sind in diesem Bereich führend und tun alles, damit dies auch weiterhin so bleibt.

Unsere Vision und unser Engagement

Unsere Vision ist, dass keine unserer Verpackungen, einschließlich des Kunststoffs, auf Deponien landet oder die Umwelt belastet. Dabei ist diese Vision ist nicht nur ein Ideal - wir arbeiten hart daran, sie zu verwirklichen und eine abfallfreie Zukunft zu erreichen.

Wir haben im vergangenen Jahr angekündigt, dass wir weltweit bis 2025 100% unserer Verpackungen recyclebar oder wiederverwendbar machen wollen. Im Januar 2019 haben wir unsere umfassenderen Ziele für eine abfallfreie Zukunft dargelegt und eine Reihe konkreter Maßnahmen angekündigt, um unserer Verpflichtung nachzukommen.

Obwohl wir uns verpflichtet haben, Recyclingoptionen grundsätzlich zu verfolgen, wissen wir, dass eine 100%ige Recyclingfähigkeit nicht ausreicht, um das Problem der Kunststoffabfälle erfolgreich anzugehen. Wir müssen die Grenzen überschreiten und mehr tun. Wir sind entschlossen, jede Option zu prüfen, um diese komplexe Herausforderung zu meistern und fassen jede Lösungsmöglichkeit ins Auge, die bereits jetzt positive Auswirkungen haben könnte. So glauben wir beispielsweise an den Wert von recycelbaren und kompostierbaren Materialien auf Papierbasis und an biologisch abbaubare Polymere, um das Müllproblem an den Orten, die über keine Recyclinginfrastruktur verfügen in den Griff zu kriegen.

Unser Handeln

Die Bewältigung des komplexen Problems der Umweltverschmutzung durch Kunststoffe erfordert einen allumfassenden Ansatz. Um dieses Ziel zu erreichen, sind spezifische Maßnahmen erforderlich. In Übereinstimmung mit unserem Vorhaben unternehmen wir konkrete Schritte:


1. Zukunftsweisende alternative Materialien

  • Gründung des Nestlé Institute for Packaging Sciences, um nachhaltige Verpackungsmaterialien zu entwickeln, in Forschung und Innovation zu intensivieren und mit Industriepartnern zusammenzuarbeiten. Über das Institut erforschen wir derzeit eine Reihe von Neuerungen. Darunter neue papierbasierte Materialien sowie biologisch abbaubare/kompostierbare Polymere, die auch recycelbar sind.
  • Der Start von papierbasierten Verpackungen weltweit für Nesquik im ersten Quartal 2019 und für den Yes!-Riegel im zweiten Halbjahr 2019. Smarties wird ebenfalls noch in diesem Jahr mit der Einführung von kunststofffreien, papierbasierten Verpackungen beginnen. Milo wird 2020 auf papierbasierte Beutel umsteigen.
  • Wir verpflichten uns, alle Kunststoffe, die nicht recycelbar oder schwer zu recyceln sind, für alle unsere Produktverpackungen weltweit bis 2025 auslaufen zu lassen.
  • Im Rahmen dieser Verpflichtung haben wir ab Februar 2019 damit begonnen, alle Kunststoffstrohhalme aus unseren Produkten zu entfernen
  • Nestlé Waters hat sich verpflichtet, den Anteil an recyceltem PET in seinen Flaschen bis 2025 auf 35% weltweit zu erhöhen. Bis 2025 wollen wir in den Vereinigten Staaten 50% erreichen, wobei der Schwerpunkt auf der Marke Poland Spring liegt. Ebenfalls bis 2025 wollen wir bei den europäischen Marken Acqua Panna, Buxton, Henniez und Levissimadie 50%-Marke knacken.
  • Wir haben eine globale Partnerschaft mit Danimer Scientific gestartet, um eine biologisch abbaubare und recycelbare Flasche für das Wassergeschäft zu entwickeln.
  • Da uns die Herausforderungen bei der Beschaffung von Recyclingmaterialien in Lebensmittelqualität bewusst sind, haben wir eine Zusammenarbeit mit PureCycle Technologies begonnen, um recyceltes Polypropylen in Lebensmittelqualität herzustellen.
  • Wir sind der NaturALL Bottle Alliance beigetreten, die sich zum Ziel gesetzt hat, 100% biobasiertes PET für unser Wassergeschäft zu entwickeln.

2. Eine abfallfreie Zukunft gestalten

  • Wir arbeiten mit Project STOP zusammen, einer Initiative, die darauf abzielt, zu verhindern, dass noch mehr Plastik in die Ozeane gerät. Dazu werden Partnerschaften mit Städten und Regierungen in Südostasien geschlossen. Unser erstes STOP-Pilotprojekt setzen wir in Indonesien um.
  • Wir haben das „New Plastics Economy Global Commitment“ unterzeichnet, eine Initiative, die gemeinsam von der Ellen MacArthur Foundation und der UN geleitet wird, um Fortschritte bei der Lösung des Problems der Kunststoffabfälle zu fördern.
  • Wir arbeiten mit der Loop-Organisation zusammen, um wiederverwendbare Verpackungen zu entwickeln. Haagen-Dazs ist die erste Marke, die dieses Projekt in der ersten Jahreshälfte 2019 erprobt.
  • Wir kooperieren mit Veolia um die Abfallsammlung, -sortierung und das Recycling von Kunststoffmaterialien, insbesondere bei flexiblen Kunststoffverpackungen zu optimieren. Die Partnerschaft untersucht auch Technologien zur Entwicklung tragfähiger Modelle für das Recycling in verschiedenen Ländern. Dazu gehören auch Technologien für das chemische Recycling, die Nestlé dabei helfen werden, den Recyclinganteil ihrer abgefüllten Wasserverpackungen bis 2025 auf 35% und ihrer gesamten Produktverpackungen auf 15% zu erhöhen.
  • Zusammen mit anderen Unternehmen haben wir kürzlich die Africa Plastics Recycling Alliance gegründet, um die Recyclinginfrastruktur in Subsahara-Regionen zu entwickeln und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen.

3. Verhaltensänderung

  • Alle 4.200 Nestlé-Standorte weltweit haben sich verpflichtet, Einwegartikel aus Kunststoff, die nicht recycelt werden können, nicht weiter zu nutzen.
  • Unsere Mitarbeiter auf der ganzen Welt widmen sich der Müllentsorgung und werden am Welttag des Ozeans (8. Juni) an Aufräumarbeiten teilnehmen. Weitere Informationen darüber, wie Sie sich engagieren können, finden Sie auf der Website zum Welttag der Ozeane.
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Eine besondere Beziehung

Lebensmittel und ihre Verpackungen pflegen eine besondere Beziehung. Sie können einfach nicht ohne den Anderen. Weshalb ist das so? Und wie arbeitet Nestlé daran, diese Verbindung fit für die Zukunft zu machen?

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Nestlés Plastikstrategie bis 2025

Wir leben auf einem Planeten mit immer knapper werdenden Ressourcen. Deshalb müssen wir unseren Einfluss auf die natürliche Umwelt und in diesem Fall den Einfluss unserer Verpackungen auf die Umwelt reduzieren.

Reduce, Reuse, Recycle

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Wie viele Verpackungen recyceln Sie pro Jahr? Eventuell haben Sie darüber noch nicht nachdacht - aber: Es gibt kaum wichtigere Fragen für die Zukunft des Planeten, die wir schnell beantworten müssen.

Verpackung von Nestlé

Wie entsteht eine Verpackung?

Michael Ellenrieder ist Verpackungsexperte am Nestlé Product Technology Center (PTC) in Singen am Hohentwiel. Er entwickelt Verpackungen so, dass sie recycelt oder wiederverwertet werden können.

Empty Bottle

NaturALL Bottle Alliance

Die NaturALL Bottle Alliance ist ein Forschungskonsortium, um die Entwicklung innovativer Verpackungslösungen aus 100% nachhaltigen und erneuerbaren Ressourcen zu beschleunigen.

Ehrgeizige Ziele für besseres Recycling

Unsere Vision: Keine unserer Verpackungen soll als Abfall auf Deponien oder in der Umwelt, Flüssen und Meeren enden.

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Nestlés Plastikstrategie 

Wie funktioniert Recycling?

Durch das Recyceln von Verpackungen entstehen neue Rohstoffe. Aus recycelten Verpackungen werden so neue Produkte. Recycling spart aber auch schädliches Klimagas ein und schont die Ressourcen des Planeten.

Packaging links

Der Weg der 5-Minuten-Terrine

Wir wollten wissen, wie die Becher für die Maggi 5 Minuten Terrinen hergestellt werden und wie sie sich im Recycling machen. Marco Stahl von der Maggi Verpackungstechnik MI-TV war dabei .

KeyVisual Packaging

Wie Recycling funktioniert

Sie ist ein wahres Wunder der Vielseitigkeit. Sie schützt Lebensmittel beim Transport, portioniert sie in sinnvolle Einheiten und bewahrt ihren Geschmack: die Verpackung.

Packaging rechts

Was können wir Verbraucher tun?

Nur Verpackungen, die wir Konsumenten in die Gelben Säcke werfen, können verwertet werden. Optimales Recycling ist nicht schwer. Helfen wir mit, dass Plastik nicht in der Umwelt landet!

Lars Lundquist

Besser verpackt für die Zukunft

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Verpackungen für Schokolade optimieren

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