Recycling unserer Verpackungen

Das Team und unsere Vision dahinter
Plastikverpackungen

Jede einzelne unserer Verpackungen erfüllt eine wichtige Aufgabe: sie sorgt dafür, dass unsere Produkte lecker, sicher und hygienisch bei Dir zu Hause ankommen. Welches Material dafür aktuell eine sehr gute Option ist? Unter anderem Plastik. Es ist bruchsicher und häufig sehr leicht, spart so beim Transport umweltschädliche Emissionen. Wir kennen aber auch die Schattenseiten, wenn Plastikverpackungen nicht richtig entsorgt werden. Daher forschen wir an neuen Lösungen. Wir? Das sind unser Verpackungsteam und ich, Bernd Büsing.

 

Unsere Vision

2025 landet keine Nestlé Verpackung mehr in der Umwelt.

Fangen wir einmal mit diesem Versprechen an: Bis 2025 werden bei Nestlé alle Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwendbar sein. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Das Ziel ist nicht unerreichbar: Schon heute, 2021, sind bereits 87% unserer Verpackungen rund um den Globus recyclebar oder wiederverwendbar. In Deutschland sind es 97%. Unsere Marke Garden Gourmet ist da sogar noch einen Schritt weiter: 100% der Verpackungen haben das Ziel bereits erreicht und sind recyclebar.

Von Nestlé Deutschland eingesetzte Verpackungen

Blick über den Tellerrand

Was passiert mit den Verpackungen, die sich gut recyceln oder wiederverwerten lassen? In Deutschland ist das (fast) kein Problem: Wir haben eine sehr gut ausgebaute Sammel- und Recyclinginfrastruktur. Wenn wir aber als Nestlé Team unseren Beitrag für eine abfallfreie Zukunft ernsthaft leisten wollen, müssen wir weiterdenken. Das wichtigste ist, dass wir kreislauffähige Verpackungsmaterialien in den Kreislauf geben und dort halten. Verpackungen dürfen nicht in der Umwelt landen. Jede:r einzelne ist gefragt. Gemeinsam müssen wir diese drei Bereiche von A wie Abfall bis Z wie zurückführen betrachten:

  • Neben nachhaltigen Verpackungslösungen sind…
  • gut funktionierende Recycling-Infrastrukturen besonders wichtig.
  • Auch auf Information und Transparenz kommt es an, damit die Verbraucher:innen mitmachen können.
 

Denn wir können die kreislauffähigsten Materialien nicht im Kreislauf halten, wenn wir keine effiziente Recyclinginfrastruktur haben und die Verpackungen nicht richtig entsorgt werden.

Auf die Kreislaufwirtschaft kommt es an

In allen drei Bereichen gibt es noch harte Nüsse, die geknackt werden müssen. Global wie lokal. Doch bleiben wir bei unserem Blick auf die ganze Welt: Weltweit stellen die zum Teil fehlenden Recycling-Infrastrukturen sicherlich eine der größten Herausforderungen dar. Deshalb fördern wir zum Beispiel die Entwicklung und Weiterentwicklung von gut funktionierenden Sammel-, Sortier- und Recyclingsystemen in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Wir investieren 2 Milliarden CHF in eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe. Denn was bereits sehr gut für PET-Getränkeflaschen funktioniert, wollen wir weitertragen und etablieren.

Zusätzlich forschen wir am Nestlé Institute of Packaging Sciences und zusammen mit Start-ups an nachhaltigen Verpackungsmöglichkeiten.

Der Fokus unseres Teams: Recyclingfähige Papierverpackungen

Welche nachhaltigen Verpackungslösungen gibt es? In Deutschland arbeiten wir vor allem an recyclingfähigen Papierverpackungen als Ersatz für Plastik. Ein paar davon hast Du sicherlich schon gesehen:

  • Smarties: Seit Januar 2021 ist Papier hier weltweiter Standard! Schluss mit Plastik-Deckeln und Co. – dadurch sparen wir allein in Deutschland bei der Produktion von Rollen, Tüten und Schächtelchen jährlich mehr als 191 Tonnen Plastik ein.
  • Papierstrohhalme: Trink-Produkte von Nesquik und der Nestlé Health Sciene sind seit 2020 mit umweltfreundlichen Strohhalmen aus Papier bestückt.
  • Nesquik All Natural: Im Juli 2020 kam das Produkt in Papierbeuteln, die einfach im Altpapier entsorgt werden können, auf den Markt.
 

Halte die Augen offen und sei gespannt, welche neue Verpackungsform du schon bald in den Regalen entdecken kannst!