Vor 150 Jahren, als Nestlé gegründet wurde, lebten weniger Menschen auf dem Planeten als heute bei Facebook angemeldet sind. Seither hat sich unsere Welt rasant entwickelt – und wird es weiter tun. Was gleichbleibt: Jede und jeder Einzelne von uns braucht sauberes Wasser. Zum Trinken, zum Waschen, zum Arbeiten … zum Leben

Auch wir nutzen Wasser. Daher fragen wir uns jeden Tag wie wir Verantwortung dafür tragen können. Für uns heute genauso wie für folgende Generationen. Die Antwort: Nur gemeinsam. Mit unserem Vier-Punkte-Plan:

Ursprung des Lebens – und eine Lebensaufgabe
Wie wir natürliche Quellen und ihre Wassereinzugsgebiete bewahren

Unsere Überzeugung: Wer Wasser nutzt und vertreibt, trägt Verantwortung. Und Verantwortung tragen heißt: etwas tun. Seit 1992 zum Beispiel sorgt unser Agrivair-Projekt dafür, dass im französischen Vittel auf einer Fläche von 10.000 Hektar die Wasserqualität besonders geschützt ist – dank naturnaher Landwirtschaft und einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt. Ein ähnliches Projekt treiben wir mit Henniez in der Schweiz voran. Also genug getan? Sicher nicht. Wir arbeiten weiter daran, stets noch mehr zu tun.

Nur 0,0009 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs entfallen auf Nestlé, das entspricht umgerechnet einem Fingerhut auf 1.000 Badewannen. Mit diesen 0,0009 Prozent stellen wir Essen und Trinken für Millionen Menschen her und füllen Mineral- und Tafelwässer in Flaschen ab. Das meiste dieses Wassers stammt aus natürlichen Quellen und grundwasserreichen Gebieten – Ressourcen, die wir gemeinschaftlich mit den Menschen und Institutionen vor Ort auch für kommende Generationen erhalten werden.

Wasser Quelle
Zukunft entsteht direkt an der Quelle
Wie wir mit den Menschen und Organisationen vor Ort gemeinsam Wasser so nutzen, dass es allen nutzt

Nestlé Waters ist an 85 Standorten in knapp 30 Ländern aktiv. Eines ist überall spürbar: Sicheres, sauberes Wasser ist eine globale Frage, für die wir lokale Antworten finden. Ein wichtiger Baustein hierbei ist zum Beispiel Quellen und Wassereinzugsgebiete nach dem internationalen Standard der Alliance for Water Stewardship (AWS) zu verwalten. Neben der behutsamen Wasserentnahme direkt an der Quelle überprüft diese auch die Wasserbalance und Lebensfähigkeit angrenzender Biotope – also den Erhalt von Flora und Fauna, von Farn und Frosch, kurzum: die Wassernutzung und ihre Auswirkungen auf Natur und Mensch. Doch das war noch nicht alles: Mithilfe der AWS sichern wir die Qualität des Wassers und senken unseren Wasserverbrauch. Außerdem gewährleisten wir so den Zugang zu Wasser und unterstützen die Sanitärversorgung - also den Bau von Duschen und Toiletten.

Inzwischen sind 31 unserer Werke zertifiziert (Stand: März 2021; Quelle: www.a4ws.org). Schon 2025 wollen wir alle Standorte umgerüstet haben, weltweit. Unser Werk in Sheikhpura, Pakistan, spart seit 2016 durch diesen Standard rund 28 Millionen Liter Wasser pro Jahr ein – so viel wie das Volumen von 28 Empire State Buildings. Doch das ist nicht alles. Was wir in Sheikhpura dadurch noch fördern? Mehr dazu erfahrt ihr in Achims Artikel:

Das Nestlé Werk in Sheikupura in Pakistan ist Vorreiter bei gutem Wassermanagement. Als erstes Werk von Nestlé wurde es nach dem Standard der Alliance for Water Stewardship zertifiziert. Dies haben wir uns gemeinsam mit NGO Vertretern und Journalisten vor Ort angeschaut.

Achim Drewes
Achim Drewes Public Affairs
Wie wir unsere Ökobilanz im Umgang mit Wasser verbessern

In einem Kilogramm Reis stecken 3.400 Liter Wasser, in einem Kilogramm Spaghetti 1.400 Liter – noch bevor wir sie zubereiten, natürlich: mit Wasser. Solch „virtuelles Wasser“ steckt in nahezu allen Nahrungsmitteln, vom Joghurt bis zur Pizza, vom Kaffee bis zum Müsli. Und genau hier setzen wir bei Nestlé an, um ganz real Wasser zu sparen: bei sparsameren Maschinen im Werk, bei kürzeren Transportwegen über Straße und Schiene, ja schon beim möglichst naturnahen Anbau der Rohstoffe direkt auf dem Feld. Ein Beispiel: In Vittel werden die Rohre in der Fabrik nicht mit Wasser gereinigt, sondern mit Luft durch ein Hochdruckverfahren.

Unser Ziel: Bis 2050 wollen wir die Umweltauswirkungen unserer Betriebe auf null reduzieren. Ambitioniert? Durchaus. Machbar? Definitiv! Seit 2017 haben wir zum Beispiel die Wasserentnahme pro Tonne Produkt nochmals um 38,1 Prozent reduziert. Schon 2014 eröffnete die innovative „Zero Water Fabrik“ in Mexiko, die Kondenswasser statt Frischwasser zur Kühlung nutzt. Auf diese Erfolge sind wir stolz. Vor allem aber auf unser mehr als 300.000-köpfiges Team, das diese Erfolge erst möglich macht.

Wasser und Auberginen
Wie wir Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung schaffen

Jeden Morgen unter die Dusche zu springen oder einfach eins Glas Wasser aus der Leitung zu trinken ist für viele von uns selbstverständlich, von Kindheit an. Schließlich ist der Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene (kurz: WASH) ein grundlegendes Menschenrecht. Doch an vielen Orten auf der Erde ist die Wirklichkeit eine andere: Der nächste Brunnen ist kilometerweit weg – und oft sind es vor allem die Mädchen, die Wasser holen müssen, statt lernen zu dürfen.

Zusammen mit der Föderation der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften haben wir bis heute schon über 800.000 Menschen weltweit Zugang zu Wasser, Hygiene und Sanitäreinrichtungen ermöglicht. Dazu zählen zum Beispiel auch die Dorfgemeinschaften an der Elfenbeinküste und in Ghana, von denen wir Kakao beziehen. Damit bereits die Jüngsten in eine bessere Zukunft starten.

Frau die Wasser auf den Kopf trägt
Gut zu wissen

71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Doch 97 Prozent davon sind Salzwasser. Für uns Menschen: ungenießbar. Genießbares Süßwasser ist zu großen Teilen im Eis der Arktis und Antarktis gespeichert – und soll es möglichst auch in Zukunft bleiben. Oberflächenwasser wie Flüsse und Seen bilden nur einen Bruchteil des weltweiten Süßwasservorkommens. Die wichtigste Süßwasserquelle ist daher das Grundwasser.

Nur 0,0009 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs entfallen auf Nestlé, das entspricht umgerechnet einem Fingerhut auf 1.000 Badewannen. Mit diesen 0,0009 Prozent stellen wir Nahrungsmittel für Millionen Menschen her und füllen Mineral- und Tafelwässer in Flaschen ab.

Das meiste unseres Wassers stammt aus natürlichen Quellen und grundwasserreichen Gebieten – Ressourcen, die wir auch für kommende Generationen erhalten wollen. Deswegen engagieren wir uns an allen unsere 85 Standorte in knapp 30 Ländern gemeinschaftlich mit den Menschen und Institutionen vor Ort, um vorhandenes Wasser so zu nutzen, dass es allen nutzt.

Die Trinkwasserleitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind der internationale Maßstab für den Umgang mit und den Zugang zu sicherem, sauberem Wasser. Wo immer wir Wasser nutzen wollen, handeln wir im Einklang mit diesen Leitlinien. Mit lokalen Initiativen vor Ort gehen wir sogar noch darüber hinaus. Indem wir lokale Gemeinschaften unterstützen. Denn unter allen Umständen müssen wir dort, wo wir Wasser nutzen, Menschen und unsere Natur schützen. Neben den Trinkwasserleitlinien der WHO regulieren Länder und Gemeinden in der Regel selbst streng die Nutzung ihres Wassers. Wir müssen Genehmigungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und vieles mehr vorlegen, um das Wasser vertreiben zu dürfen.
Die häufigsten Fragen

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