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Warum unterstützt Nestlé den Nutri-Score?

Was sagt mir der Nutri-Score?

Ein Buchstabe sagt dir, wie gesund ein Lieblingsprodukt ist? Naja, ganz so einfach ist es leider nicht. Aber der Nutri-Score gibt einen schnellen und einfachen Überblick über die Nähr- und Inhaltsstoffe eines Produkts. Sorgt also für mehr Transparenz und Klarheit. Ein großer Schritt. Aber wir sind mit unseren Bemühungen noch lange nicht am Ende. Der Ansporn ist jetzt noch größer, unsere Produkte für dich weiter zu verbessern.

Sag mal, warum nutzt ihr eigentlich den Nutri-Score?

Lebensmittel sind für uns alle schon längst mehr als reine Energiezufuhr. Und weil es Milliarden von Gewohnheiten und Vorlieben gibt, ist jede Entscheidung für ein Produkt oder eine Speise auch unendlich individuell. Um dennoch eine Vergleichbarkeit von Lebensmitteln in Bezug auf ihr Nährwertprofil zu ermöglichen, haben wir uns für eine objektive und von externen Wissenschaftler:innen entwickelte Skala entschieden: Den Nutri-Score - für mehr Orientierung im Supermarkt.

Welche Vorteile hat der Nutri-Score?

Einfach & leicht verständlich
Mit nur einem Blick ist die Nährwertqualität eines Produktes klar zu erkennen. So hat sich der Nutri-Score bei verschiedenen Verbraucherstudien in europäischen Ländern gegen weitere Kennzeichnungssysteme durchgesetzt.
Bewertet objektiv
Der Nutri-Score wurde von unabhängigen Wissenschaftlern:innen in Frankreich entwickelt. So garantiert er, dass keine Interessenkonflikte von Hersteller:innen und ihren eigenen Bewertungssystemen entstehen können.
Vergleicht fair
Es werden jeweils immer 100 Gramm oder 100 Milliliter als Bemessungsmenge untersucht. Also keine Tricksereien mit Portionsgrößen. Dadurch können Produkte innerhalb einer Kategorie einfacher direkt miteinander verglichen werden.

Der Clou: Beim Nutri-Score wird eine Gewichtung zwischen den Nähr- und Inhaltsstoffen eines Produkts vorgenommen und der Endscore in Form von Buchstaben und Farben angezeigt. Mit Hilfe der Skala kann ich also auf der Vorderseite eines Produktes fünf verschiedene Joghurtsorten von fünf verschiedenen Hersteller:innen vergleichen. Vor Ort, vor aller Augen und vor allem: leicht zu erkennen. So erleichtert die einfache Farbskala das intuitive Entscheiden für ein Produkt. Das funktioniert grundsätzlich bei allem was wir knabbern, schlemmen oder schlürfen.  
 
Zwar ersetzt der Nutri-Score keine allgemeinen Regeln für eine ausgewogene Ernährung und schon gar nicht eine Ernährungsberatung, aber er erleichtert eine erste Einschätzung von Produkten. Ohne nervige Fachsprache und ohne lange Sucherei. Dafür mit schnellen Vergleichsmöglichkeiten. Heute mehr A oder auch mal C in den Korb? Egal, du kennst jetzt die Alternativen. Und zwar für Lebensmittel und für Getränke. So einfach, so gut.

Nutri-Score

Für Hintergrund und Hinterkopf

Mehrere Studien haben bestätigt, dass der Nutri-Score leicht lesbar, verständlich und informativ ist. Auch deswegen kommt er bei den Verbrauchern:innen gut an. Eine vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft durchgeführte Befragung im Sommer 2019 verglich insgesamt vier verschiedene Kennzeichnungssysteme miteinander. Der Nutri-Score wurde dabei von den rund 1.600 Teilnehmer:innen mit eindeutigem Ergebnis auf Platz 1 gewählt. Außerdem bestätigte die Studie, dass sich die Mehrheit der Deutschen den Nutri-Score als Kennzeichnungssystem für Lebensmittel wünscht.

Die Grundlage für den Nutri-Score ist eine Berechnungsformel, die aus drei Schritten besteht. Das Prinzip ist eine Einteilung des Produkts in eine der vier Kategorien (Lebensmittel inkl. flüssiger Lebensmittel, Getränke, Käse sowie Fette & Öle) und eine Gegenüberstellung von „positiven“ und „weniger positiven“ Nähr- und auch Inhaltsstoffen. 

Derzeit wird der Nutri-Score von Hersteller:innen auf freiwilliger Basis umgesetzt. Doch das möchten wir ändern. Wir setzen uns dafür ein, den Nutri-Score in der gesamten Europäischen Union als einheitliche Nährwertkennzeichnung für die Verpackungsvorderseite verpflichtend einzuführen. Dazu haben wir uns mit mehr als 30 Wissenschaftler:innen, Parlamentariern und Verbraucherorganisationen sowie weiteren Unternehmen wie Danone, Rewe, Lidl und Kaufland zusammengeschlossen. In einem gemeinsamen Brief haben wir unsere Forderung am 28. April 2020 an die EU-Kommissarin Stella Kyriakides gerichtet.

Die EU-Kommission wird den künftigen Rechtsetzungsprozess im Rahmen der sogenannten „Farm-to-Fork“-Strategie entwickeln, also den rechtlichen Rahmen schaffen. Gute Aussichten, denn EU-Kommissarin Stella Kyriakides will ihren Vorschlag dazu Ende 2022 unterbreiten.