Vorreiterrolle

Unsere Verpflichtung: Vorreiterrolle im Umgang mit dem Klimawandel

 

Schon jetzt ist der Klimawandel im Nahrungsmittel- und Getränkesektor spürbar. Unsere Branche ist auf die nachhaltige Versorgung mit sicheren Rohstoffen angewiesen. Veränderte Wettermuster wirken sich darauf aus, wo und wie unsere Rohstoffe erzeugt werden, und beeinträchtigen die Ernährungssicherheit. Seit dem Pariser Abkommen 2016 ist die Reduktion des Treibhausgasausstosses (THG) ein globaler Imperativ.

Wir verpflichten uns, unsere Emissionen entlang der Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren, unsere Versorgungskette zu stärken und die Klimaresilienz der Bauern, mit denen wir arbeiten, zu steigern.

Unsere Ziele für 2016

Fortlaufend: Als Mitglied von RE100 wollen wir so rasch wie möglich unseren gesamten Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen.
Bis 2016: Verwendung von natürlichen Kühlmitteln in all unseren neuen Gefriertruhen, Gefrierschränken und Island Freezern für Speiseeis.
Bis 2016: Ausweitung der Verwendung natürlicher Kühlmittel, die nicht zum Abbau der Ozonschicht beitragen und deren Klimaauswirkungen vernachlässigbar sind, in unseren industriellen Kühlsystemen.

Unser bisheriger Fortschritt

In den letzten zehn Jahren haben wir erhebliche Fortschritte erzielt, indem wir unsere direkten THG-Emissionen pro Tonne Produkt um 39 % reduziert und gleichzeitig unsere Produktion um 46 % gesteigert haben. Mit einer Gesamtreduktion der THG-Emissionen (Scope 1 und 2) in unseren Betrieben pro Tonne Produkt in allen Produktkategorien um 22% gegenüber 2010 sind wir auf gutem Weg, unser wissenschaftlich fundiertes Ziel bis 2020 zu erreichen.

Möglich wurde dies durch Energieeinsparungen, bessere betriebliche Effizienz sowie den Umstieg auf sauberere Kraftstoffe und erneuerbare Energiequellen. 17 % des gesamten Energieverbrauchs unserer Fabriken und 29,6 % (8,1 Petajoule) des von uns bezogenen Stroms stammen aus erneuerbaren Quellen.

Für mehr Effizienz im Transport versuchen wir, unnötige Fahrten zu reduzieren und Leerfahrten zu vermeiden. Zahlreiche lokale Vertriebsnetze haben wir neu konzipiert. Gegenüber 2014 haben wir die THG-Emissionen im Vertrieb 2015* um 2,7 % gesenkt. Dies entspricht 6.600 Millionen Tonnen TGH oder den jährlichen Emissionen von 1.400 Pkw. Damit nähern wir uns unserem Ziel weiter an. In unseren Lagern versuchen wir, den Energieverbrauch weiter zu verringern, indem wir Beleuchtung, Heizung, Kühlung, Isolierung und interne Bewegungen verbessern.

Wir steigen schrittweise aus der Verwendung synthetischer Kühlmittel wie HFC aus, die ein hohes Treibhauspotenzial haben und zum Abbau der Ozonschicht beitragen. Seit 1992 haben wir 299 Millionen Schweizer Franken investiert, um sie in unseren industriellen Kühlsystemen durch natürliche Alternativen zu ersetzen. Wir haben die Verwendung natürlicher Kühlmittel ausgeweitet und 47 neue Kühlsysteme installiert. Mit der Aufnahme in die Climate-A-Liste von CDP und mit beeindruckenden 100 Punkten und Rang 1 in der Kategorie «Umwelt und Klimawandel» des Dow Jones Sustainability Index 2016 werden wir als globaler Vorreiter im Umgang mit dem Klimawandel gewürdigt.

Unsere Ziele bis 2020

Bis 2020: Verwendung von natürlichen Kühlmitteln in allen neuen, markeneigenen Kaltgetränkeautomaten von Nestlé Professional.
Bis 2020: Gesamtreduktion der THG-Emissionen (Scope 1 und 2) in unseren Betrieben pro Tonne Produkt in allen Produktkategorien um 35 % gegenüber 2010.
Bis 2020: Reduktion der THG-Emissionen im Vertrieb um 10 % gegenüber 2014.
Bis 2020: Reduktion der THG-Emissionen in unseren 100 größten Lagern um 10 % gegenüber 2014.
Bis 2020: Ausweitung der Verwendung natürlicher Kühlmittel, die nicht zum Abbau der Ozonschicht beitragen und deren Klimaauswirkungen vernachlässigbar sind, in unseren industriellen Kühlsystemen.

* Basierend auf den jüngsten vorliegenden Zahlen. Die Zahlen für 2016 werden nächstes Jahr veröffentlicht.