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Nestlé, warum gibt es Kritik an euch?

Wir finden Kritik wertvoll. Vor allem, wenn sie berechtigt ist. Warum? Weil sie uns hilft, Fehler aufzudecken, zu verstehen und abzustellen. Und wo tausende Menschen weltweit zusammenarbeiten, passieren Fehler. Immer wieder. Auch wenn wir alles daran setzen Fehler zu vermeiden. Zudem sind wir durch unsere Größe nicht immer so schnell, wie wir es gerne wären. Manchmal ändern sich zum Beispiel Standards, Prüfverfahren und Co. schneller, als wir darauf reagieren können. Also schaut uns auf die Finger – und klopft drauf, wenn es nötig ist.

Sag mal, was macht ihr dann mit der Kritik?

Zuerst mal hören wir euch zu, um die Kritik auch wirklich zu verstehen. Das ist schließlich die Grundlage für alles. Und dann ergreifen wir konkrete Maßnahmen. 

Ein Beispiel für Maßnahmen, die wir ergreifen, ist das Thema Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen in Afrika. Hier setzen wir uns unermüdlich dafür ein, dass kein Kind mehr für einen Schokoriegel arbeiten muss. Dafür haben wir diverse Initiativen und Projekte ins Leben gerufen, die das Thema aus verschiedenen Richtungen angehen. Viele davon haben wir im Nestlé Cocoa Plan zusammengefasst. Ein anderes Beispiel ist unser Weg zu einem nachhaltigen Palmölanbau.

Macht ihr nur etwas, wenn Kritik von außen kommt oder es Boykotte gibt?

Ganz klar: Nein. Wir setzen uns aktiv mit Risiken in unseren Lieferketten auseinander. Und beraten uns mit NGOs, Expert:innen und Wissenschaftler:innen. Beispielsweise haben wir im Jahr 2012 einen NGO- und Experten-Beirat gegründet. Diese feste Institution gibt uns konstant Feedback und Impulse zu Ernährungs- und Nachhaltigkeitsthemen. So unterstützen sie uns dabei noch verantwortlicher und ökologischer zu handeln. 

Das alles ist wichtig, denn natürlich sind wir noch lange nicht am Ziel. Es gibt noch viel, dass wir verbessern können und wollen.

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Und wie geht’s jetzt weiter?

Am besten gemeinsam! Ihr sagt uns, was ihr gut findet und vor allem, was euch stört. Über eine unserer Kontaktmöglichkeiten .

Wir arbeiten in der Zwischenzeit weiter an den Themen, die wir schon auf dem Tisch haben. Wie zum Beispiel am Klimaschutz. Da tun wir alles, um bis 2050 die grüne Null zu erreichen. Und zwar vom Feld bis ins Supermarktregal. Oder am Thema bessere Ernährung. Hier überarbeiten wir viele Rezepturen und drucken freiwillig die Nährwertkennzeichnung Nutri-Score  auf unseren Produkten ab. Und wir arbeiten weiter an der schon erwähnten Abschaffung der Kinderarbeit.

Wenn du noch Fragen oder Anregungen zu weiteren Themen hast, dann schreib uns gerne!
Alle Entwicklungen kannst du auch jederzeit auf unseren Social-Media-Kanälen verfolgen. Dort halten wir euch über die wichtigsten Fortschritte auf dem Laufenden.