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Durch die gestiegene Nachfrage nach Palmöl und die damit verbundene Produktionssteigerung wurden in den letzten Jahrzehnten die Anbauflächen ausgeweitet. Um neue Anbauflächen zu schaffen, wurden Regenwaldbestände verringert, was die Artenvielfalt der dort beheimateten Tiere bedroht und sich negativ auf die Treibhausgasbilanzen auswirkte.

Nestlé hat strenge Richtlinien eingeführt

NGOs wie Unternehmen fordern daher nachhaltige Anbau- und Produktionsbedingungen für Palmöl, bzw. den Verzicht auf weitere Zerstörung von Regenwäldern und Torfmooren. 2010 wurde Nestlé mit dem Vorwurf konfrontiert, von einem Lieferanten Palmöl bezogen zu haben, für dessen Anbau Regenwälder zerstört worden sind. Das Unternehmen hat daraufhin mit Unterstützung von The Forest Trust (TFT) strenge Richtlinien eingeführt und damit begonnen, die Lieferkette bis in den Anbau zu untersuchen und entsprechend umzustellen.

Lieferanten stehen auf dem Prüfstand

In der Konsequenz wurden seitdem wiederholt Lieferantenbeziehungen auf den Prüfstand gestellt und, wenn die Lieferanten nicht bereit waren, die Nestlé Anforderungen in Hinsicht auf Transparenz und Anbaumethoden zu erfüllen, aus der Lieferkette ausgeschlossen.

Kritik Fakt 2