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Nestlé ist zwar ein global agierendes, aber auch ein lokal produzierendes Unternehmen. So unterhält Nestlé weltweit über 430 Fabriken in 85 Ländern. Neben den direkt angestellten Arbeitern in den Fabriken und den Vertrieben, stehen viele weitere Jobs in direktem Zusammenhang zu den lokalen Produktionen, beispielsweise Zulieferer, Händler oder Logistikunternehmen. Diese lokale Wertschöpfung und der damit verbundene Aufbau auch wirtschaftlich schwächerer Regionen ist Teil der Nestlé Unternehmensphilosophie der gemeinsamen Wertschöpfung.

Schafft Nestlé Arbeitsplätze in Afrika und wie sind die Arbeitsbedingungen?

In Afrika baute und unterhält Nestlé 29 Fabriken und hat in den letzten fünf Jahren über 1,2 Milliarden US-Dollar investiert. Seit 1927 produziert Nestlé vor Ort und auch in Kenia legt Nestlé Wert auf lokale Produktion und faire Arbeitsbedingungen: In der Nestlé Fabrik in Kenia liegt das Gehalt rund 20 % über dem ähnlicher Unternehmen und bietet zusätzliche Bonusleistungen. Zusätzlich sind die Arbeiter in Gewerkschaften organisiert. Hochqualitative Produkte werden somit nicht nur im Land hergestellt, sondern auch der dortigen Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

Popularly Positioned Products (PPP)

Ein Pfeiler der Nestlé-Strategie für Äquatorialafrika und Kenia sind die sogenannten "Popularly Positioned Products (PPP)". Durch diese Produkte kann Nestlé auch Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen ein Angebot bieten - mit guter Qualität zu günstigen Preisen, die sich Konsumenten dieser Einkommensschicht leisten können. PPPs werden daher typischerweise in kleinen Packungsgrößen zu niedrigen Preisen angeboten, aber mit einem hohem Nährwert, meist angereichert mit Spurenelementen. Die PPP-Strategie baut auf einem Businessmodell auf, das lokale Rohstoffe und Verpackungsmaterialien verwendet und die Produkte lokal produziert. Lokale Kleinhändler verkaufen sie dann. Was PPPs sind, erfahren Sie hier.

Bildet Nestlé Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus und qualifiziert sie?

Nestlé legt großen Wert auf Bildung und Ausbildung. Alleine durch ihre Global Youth Initiative wird Nestlé 3.000 Ausbildungs- und Traineepositionen in Afrika bis Ende 2018 schaffen, außerdem Trainings zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt für mehr als 300.000 junge Menschen abhalten.

Fördert Nestlé Kleinunternehmen und schafft so direkt und indirekt Jobs?

Neben direkten Investitionen und dem Einstellen von Arbeitern unterstützt Nestlé Menschen in Kenia beispielsweise mit dem MyOwBu (My Own Business) Programm. MyOwBu ist eine weitere Nestlé Initiative, die gezielt jungen Menschen und Frauen helfen soll, Selbstständigkeit durch eigene Tätigkeit zu erhalten. Diese Menschen erhalten professionelles Training, von Behördengängen bis zu Zertifikaten und Hygieneschulungen. Das Einhalten von Nestlé Standards ist hierbei stets von höchster Priorität und wird durch Produkt- und Qualitätsschulungen gewährleistet. Dies ermöglicht Menschen, die sonst arbeitslos wären, in eigenständiger Weise und Aufwand zu arbeiten. So werden wirtschaftlich schwache Haushalte und Regionen unterstützt und Menschen motiviert. Eine von vielen Erfolgsgeschichten hierzu finden Sie in folgendem Video.

MyOwnBusiness, Beispiel aus Kenia

Weitere Initiativen sind der Nescafé Plan und das East African Dairy Project.

Wie hilft der Nescafé Plan in Kenia?

Der Nescafé Plan ist einer von Nestlés globalen Initiativen, um die Nachhaltigkeit in der Kaffee-Lieferkette auszubauen und zu optimieren. Zwischen 2010 und 2020 wird Nestlé 350 Millionen Schweizer Franken zur Unterstützung von ländlichen Bauern investieren – mit Kenia als einem der Teilnehmer des Programmes. Dort erreicht das Projekt 52.900 Kaffeebauern durch Trainings zu bestmöglichen Anbaupraktiken, Verteilen von widerstandsfähigen Setzlingen, Übungsfeldern und Bodenanalysen. Darüber hinaus unterstützt Nestlé auch Initiativen zur Stärkung von Frauen und Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.